k3 zum Sinn einer Zahnbürste mit Wechselkopf: “Gell, Mama, bei dieser Zahnbürste muss man nur die Wimpern austauschen!”
k3, mit Blick auf meine hölzerne, ältlich anmutende, manuelle Kaffeemühle: “Gell, Mama - mit sowas hat der Jesus seinen Kaffee auch gemacht.” Und später dann: “Mama, als der Jesus lebt, gab es noch keine Sonnencreme - deshalb waren die Menschen auch so braun.”
Die heutigen Lehrpläne würden mich wirklich mal interessieren.
k3: “Mama, ich will evangelisch werden. Da sind die Kirchen wärmer.”
Nun, Buben wollen ja bekanntlich gerne Feuerwehrmann werden. Oder Lokomotivführer. Vielleicht auch Rennfahrer oder Pilot.
k3 (m) hingegen will Kaffeehausbesitzer werden. Und zwar nicht irgendwann einmal, sondern jetzt. Also: sofort. Und zwar im häuslichen Wohnzimmer. Jawoll. Widerspruch zwecklos.
Die Kaffeemaschine wurde bereits konfisziert und dort aufgebaut. Filter, Kaffeetassen und Milch stehen daneben auf dem Boden. Wasser- und Kaffeeflecken auf dem geölten Holzboden? Ach, was ist das schon, wenn man die unternehmerischen Ziele und die prognostizierte Umsatzrendite sieht?
Bis die Gewerbeanmeldung durch ist, wird der Kaffee auf jeden Fall schon mal an Familienmitglieder und Besucher verkauft. Die Tasse zu 3,50 Euro.
Ich bin mir sicher, aus k3 wird mal ein zweiter Bill Gates. Oder ein Warren Buffet. Oder wenigstens ein Karl Albrecht.