Donnerstag, 06. Februar 2014 um 13:28 Uhr
Vietnamesischer Kaffee: Ich. Bin. Wach.
Eine Nachtschicht jagt hier derzeit die andere. Ich will nicht luxusjammern, aber die Nächte sind kurz. Und das macht nicht nur nicht schöner, es macht auch nicht unbedingt wacher.
Kurz: Ich bin dauermüde. Und die malade Kaffeemaschine (mal kocht sie, mal kocht sie nur über) ist da auch nicht sehr hilfreich.
Doch dann las ich bei Kollegin Britta von vietnamesischem Kaffee und Herzrasen - und wusste sofort: Hier naht die Rettung. Gesagt, getan, bestellt, bekommen.
Und gekocht.

Und was soll ich sagen: Best coffee ever! Mal von diesem hier abgesehen, der war auch sehr sehr gut. Allein der Duft des Pulvers spottet jedem Wiener Kaffeehaus-Kaffee! Und er macht wach, versprochen!
Gut, man muss nicht nur die Kaffeemaschine anmachen, sondern die Tasse oder das Glas vorwärmen und im Wasserbad warmhalten und den Kaffee etwas vorquellen lassen. Und die Kondensmilch nicht vergessen! Aber im Grunde ist es sehr einfach und schnell – und vor allem lecker!
Die Zutaten – gesüßte Kondensmilch, vietnamesischer Kaffee und den Filter der Marke Trung Nguyên – habe ich hier gekauft: Yellow Star Coffee. Gibt’s aber auch bei Amazon* und in der großen Stadt vermutlich bei jedem Asiaten.
Damit wäre dann übrigens auch ein weiteres Kindheitsrätsel gelöst: Warum es bei Hanni und Nanni auf den Mitternachtspartys immer Kondensmilch gab. Ich hab das nie verstanden – Kondensmilch, hä? Ich fand die immer eklig. Aber nun habe ich mich erwischt, wie ich mir die Finger abschleckte und nach dem Umfüllen mit einem Löffelchen die Dose leerräumte ...
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