Einträge mit dem Tag: Mode
Letzten Samstag in München.
Dass ich in München flaniere, passiert ja ohnehin höchst selten (leider!), dass ich dabei rein zufällig eine Modedesignerin entdecke, noch seltener - will sagen: gar noch nie. Doch am letzten Samstag ist mir genau dies passiert. Und dann auch noch bei strahlendem Sonnenschein!
Susanne Bommer heißt meine Neuentdeckung, kennen gelernt habe ich sie in der Rumfordstraße, gleich hinterm Viktualienmarkt. Und das hier ist mein Lieblingskleid von ihr:

(Foto: Susanne Bommer)
Ich mag diese kleinen Puffärmel und die verschnörkelte Kragenlösung zu dem sonst so reduzierten Schnitt, und das satte Braun ist einfach großartig. Ein wenig erinnert mich das Kleid an Jane Austens Stolz und Vorurteil - vielleicht weil es einen Hauch romantisch ist? Wie auch immer: Kleider, die mir kleine Geschichten ins Ohr flüstern, sind mir immer die liebsten ...
Onlineshop gibt es leider leider keinen - aber wer trotzdem mal ein bisschen bummeln mag: Hier geht’s zur Website.
Susanne Ackstaller, Mittwoch, 02. November 2011 um 09:54 AM
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Lieblingsshop: Calypso St Barth
Das Schöne am Internet ist: Es ist voller toller Modeshops! Das Furchtbare am Internet ist: Es ist voller toller Modeshops! ;-) Noch furchtbarer als die ewig lockende Versuchung aus dem WWW aber ist es allerdings, einen fabulösen Onlineshop für Mode zu finden – und ihn nicht gleich zu bookmarken. Und dann Wochen zu brauchen, um ihn wieder zu finden – oder auch nicht.
Was habe ich wegen vermisster Fashion-Shop schon geschnieft. Geseufzt. Geflucht. Und gesucht, gesucht, gesucht. Nicht nur einmal – mehrfach!
Aber weil selbst eine Mrs T irgendwann aus ihren Chaos-Fehlern lernt, soll es hier auf texterella eine neue Rubrik geben: Lieblingsshops. Zum notieren, merken, nie mehr vergessen! Natürlich könnte ich in der Navigationsspalte einfach die neue Kategorie „Lieblingsshops“ eröffnen – aber was für eine Herzblut-Fashion-Bloggerin wäre ich wohl, wenn ich euch nicht ausgiebig teilhaben ließe?!
Eben.
Los geht es mit „Calypso St Barth“. Für die, die mit dem Jetset nicht ganz so vertraut sind: St Barth – eigentlich: Saint-Barthélemy – ist eine Insel in der Karibik. Und seitdem Rockefeller dort ein Häuschen kaufte, wohl einer der Urlaubsorte für die Reichen und Schönen. Luxus-Entspannung unter Palmen also ...
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Susanne Ackstaller, Dienstag, 24. Mai 2011 um 12:52 PM
Nachmittagskleid. Die faire Variante.
Während manomama hier gerade ihre erste Jeans aus biofairsozialem Denim weben lässt, die dann hofffentlich so haltbar ist, dass ich sie nicht permanent zum Flicken geben muss (doch, ich habe zum Zerreißen und Aufscheuern ein wahrhaftiges Talent!), habe ich hier mal wieder die Qual der Wahl: rot oder schwarz.

(Foto/Kaufen: People Tree)
Aus Bio-Baumwolle und in Indien fair hergestellt* sind beide, zauberhaft auch. Hm. Und reduziert (wobei zu günstig dann wiederum meine Fair-Alarmglocken läuten lässt)!
*Seit ich Sina von manomama kenne ich weiß ich allerdings auch, wie dehnbar dieser Begriff ist. Andererseits denke ich mir dann: Ein bisschen fair, sozial und bio ist immer noch besser als gar nicht, oder?
Susanne Ackstaller, Mittwoch, 04. Mai 2011 um 11:43 AM
Warum “immer billiger” uns teuer zu stehen kommt.
Gestern flog mir der neue H&M-Katalog ins Haus: Mit Hemdchen für 9,95 Euro, Tuniken für 14,95 Euro und Schuhen für 39,95 Euro. Nicht, dass mir diese Sachen nicht gefallen würden, im Gegenteil: Sie waren so unglaublich lässig und sommerlich und leicht und fröhlich ... Bei einer Tunika bin ich wirklich ins Grübeln gekommen, ob ich sie bestellen soll. Aber ... mir sind die Sachen einfach zu billig! Was so wenig kostet, kann weder gute Qualität noch so hergestellt sein, dass mich der Gedanke an die Produktionsstätten und die Arbeiter dort nicht mit Schaudern und einem furchtbar schlechten Gewissen erfüllt. Das ist so wie die Milch für 39 Cent.: Die kann und konnte ich auch nicht kaufen - weil kein Bauer Milch so günstig produzieren kann.
Anyway: Heute nun las genau zu diesem Thema (billg, billiger, am billigsten!) ein Posting in manomamas Blog. Und ihr solltet das auch tun! Klick!
(Nein, ich will uns allen nicht den Spaß an schöner und bezahlbarer Mode verderben. Mir selbst schon am allerwenigsten. Aber dennoch müssen wir alle lernen, bewusster zu kaufen. Und vielleicht auch mal auf den allzu billigen Fummel zu verzichten.)
Susanne Ackstaller, Samstag, 26. Februar 2011 um 10:44 AM
(Kein) Schwanengesang.
Oma nannte es „schwere Knochen“. Für Tante Bobby war es schlichter Babyspeck. Meine Klassenkameraden riefen mich „Pummelchen“. Und meine Mutter schickte mich ins Ballett.
Eine Grazie sollte dort aus mir werden, eine Elfe aus dem kleinen Elefanten. Ein Schwan aus dem Entlein. So stand ich da also. Alllwöchentlich, neben Spiegel und Stange. Im rosa Tutu. Mit weißer Strumpfhose und schwarzen Schläppchen. Ich übte Fußpositionen und Körperhaltung, knickste Pliés und drehte Pirouetten. Verzweifelte an Arabesque, Attitude – und an der Anmut der anderen.
Und dennoch lernte ich Ballett zu lieben.
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2011er Pläne, Wünsche, Träume, Ziele ...
Liebe Modewelt,
Textarbeit habe ich wahrlich genug - aber weißte was: Ich möchte gerne internationaler arbeiten! Wenn du, liebe Mode- und Schöne-Dinge-Welt, also in Paris, New York, London oder auch in Rom, Sydney oder Shanghai (gerne auch Moskau, Prag oder Sophia oder WO AUCH IMMER!) zuhause bist und eine ebenso enthusiastische wie leidenschaftliche und obendrein fabulöse Texterin suchst: Trau dich! Ruf mich an, mail mir oder schreib mir per Schneckenpost! Hauptsache, du kontaktierst mich! Denn dann erfüllst mir einen großen 2011er Wunsch (und ich dir deine Textträume! ;-)
Alles Liebe und schon mal danke im Voraus!
Deine texterella
Susanne Ackstaller, Sonntag, 02. Januar 2011 um 07:43 PM
OMG! Meine erste Modekolumne!
Ab nächsten Freitag. (Oh Gott, so bald schon?!)
Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Vogue mich bucht.
;-)
Fashionistas, mal intellektuell gesehen:
Dauert 16 lohnende Minuten und zeigt die anderen (und positiven?) Seiten des in der Modebranche fehlenden Copyrights. Klauen ist hier erlaubt und sogar ... erwünscht?! Spannend (und irgendwie so gänzlich typisch amerikanisch vorgetragen .... ;-))!
(Danke, Mela, für den Tipp!)
Susanne Ackstaller, Freitag, 25. Juni 2010 um 04:30 PM
Haben wir es nicht geahnt?
(Foto: pixelio.de/Moni Sertel)
Nun, ich persönlich finde ja schon diese Dirndl hier schwer zu verdauen - aber ohne Krachfarben geht’s auf der Wies’n wohl gar nicht mehr. Und offensichtlich gibt es genug Frauen, die Dirndlschürzen in orangem Plastiksatin und ein Geschenkband samt Plastikblümel um den Hals ganz toll und schröcklich originell finden.
Was ich hier allerdings in der Süddeutschen lesen darf, das treibt mir regelrecht den Angstschweiß auf die Stirn - schließlich bin ich nächsten Montag selbst vor Ort. Und ich tendiere zu fragen: Ist die abendländisch-bayrische Oktoberfestkultur überhaupt noch zu retten?
Ich werde am Montag in meinem klassisch-schlichten Festdirndl auf jeden Fall wohl aussehen wie der bunte Hund.;-)
Susanne Ackstaller, Mittwoch, 23. September 2009 um 10:42 PM
- Tags: Oktoberfest, Dirndl, Mode, Geschmack