Kornellkirschen im Garten bestaunt und landfrauentypische Rezeptfragen geklärt. Gejätet und gehofft, dass es Unkraut ist. Mit k2 Brot gebacken und es sogar für genießbar befunden. Bunte Gemüsesuppe gekocht und mit frischen Brot aufgetunkt.
Sollte ich meinen Beruf verfehlt haben? ;-)
Ja, wir sind ein tierliebender Haushalt. Damit meine ich nicht nur unsere vielgeliebten Katzen, nein, auch sonst wird hier (fast) alles gehegt und gepflegt, was vorbeikriecht, -läuft, -krabbelt - und -fliegt. Weinbergschnecken werden vorsichtig vom Rasen getragen, bevor ich mähe. Heuschrecken fangen wir ein und tragen sie nach draußen. Selbst Mäuse versuchen wir zu retten, auch wenn das nicht immer optimal läuft ... Und auch die Hornissen in unserer Kastanien haben wir stoisch ertragen, sie sterben im Winter dann ja eh ab. Nur Nacktschnecken und Wespen ... tja, da sind wir nicht ganz so tolerant - aber irgendwo muss ja auch mal Schluss sein, gell.
Jaja, das Landleben, da ist immer was los: Der Abwehrkampf gegen Wespen und Hornissen unterm Dach. Die Vertreibung von Ameisen aus dem Sandkasten. Oder das Fangen von Mäusen in der Gästetoilette, heute zum Beispiel.
An und für sich wäre das ja gar keine große Aktion, meine gestandene Schwiegermutter hätte vermutlich einfach eine Metallschaufel genommen ... nein, ich führe das jetzt nicht weiter aus. Aber ich als Ex-Städterin habe ja diesen dummen, politisch-korrekten Anspruch, der das Ganze dann unnötig verkompliziert. So mussten geeignete Kartons gesucht werden, um das Mäuslein zu fangen, es musste auf den Karton gelockt werden, dann schnell ein durchsichtiger Abfalleimer drüber ... so zumindest die Theorie. Die Praxis dauerte dann zirka eine Stunde wertvoller Arbeitszeit. ;-)