Twitterfreund @pjakobs weilt derzeit drei unendliche Wochen in ... Achtung! ... Neuseeland!
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Um uns nun besonders neidisch und fernwehig zu machen, hat er zusammen mit Frau @kleinkram ein unglaublich perfides Weblog ersonnen: Auf “Ferngespräche” dürfen wir uns nicht nur wegen wunderschöner Fotografien in den neuseeländischen Frühsommer wünschen, nein, wir kriegen seine Erlebnisse auch noch als charmante Telefonplaudereien serviert. Unglaublich, oder?
Ich überlege allen Ernstes ihn für so viel Gemeinheit zu entfollowen. Irgendwo muss ja auch mal Schluss sein mit der Toleranz.
Ja, stimmt, dieser Herr erzählt irgendwas über twitter, xing und facebook, und man weiß nicht genau: Meint er diesen Unsinn nun ernst - oder ist das die reine Ironie?
Aber egal, was hier zählt, ist nicht der Inhalt, sondern die Location. Das ist nämlich das St. Oberholz in Berlin, ich saß bereits genau am gezeigten Tisch und trank super starken Latte M. - bis mein MacBook einen Festplatteninfark bekam!
Und jetzt frage ich euch: Bin ich nun 3.0, gehöre ich zur digitalen Bohème oder nicht, hm?
(So, und nun dürft ihr raten, ob dieses Posting ironisch gemeint ist oder nicht. ;-))
Eine Stadt zu besuchen ist für mich eine Gefühlsreise. Selten mache ich eine Stadtführung oder hangle mich von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit.
Nein, ich schnuppere die Stadt, gucke die Menschen, genieße das Essen. Und am Schluss bleiben wenig Fakten, aber ein ganz intensives Gefühl ...
Ja. Berlin hat mein Herz erobert. Und jetzt kommt mir München vergleichsweise wie ein aufgeblasenes Dorf vor, das sich zudem viel zu ernst nimmt. Wobei: Gestern die Stunden im Straßencafé waren auch sehr nett, lebendig, sonnig.
Berlin. Die Zeit war viel zu kurz, ich wäre gerne noch geblieben, hätte gerne noch mehr geguckt, gemacht, erlebt. Aber ich habe beschlossen wieder zu kommen. Jedes Jahr eine Woche Berlin, doch, das ist machbar. Ich nehme es mir mal fest vor und seufze dazu ein wenig.