Die ZEIT hat sich unserer vielgeliebten Prokrastination angenommen. Antje hatte ja schon vor vielen vielen Wochen ein tolles T-Shirt dazu gefunden und auch sonst einiges zu diesem Thema verfasst - seit dem weiß auch ich, dass es für Aufschieberitis zumindest ein tolles Wort gibt, wenn schon keine wirkliche Hilfe. Andererseits: Irgendeinen Macken muss ja auch ich haben, oder? ;-))))
Die ZEIT auf jeden Fall hat das Thema wissenschaftlich eruitiert. Besonders passend fand ich diesen Satz hier: “Der arousal procrastinator (etwa: Erregungsaufschieber) behauptet von sich, erst im letzten Moment kreativ sein zu können. Er genießt den Rausch, in den er kurz vor (oder nach) der Deadline gerät, und schwört Stein und Bein, dass er zwei Wochen früher keinen sinnvollen Gedanken hätte fassen können.”
Ja. Ja. Und nochmals: Ja. So isses. Genauso. Ohne Stress geht bei mir gar nichts. Oder sagen wir: wenig. Und da können drölfzig plus ein Psychologen behaupten, es wäre Autosuggestion - ich steh dazu: Ich bin Adrenalin-Junkie.
Wer den ganze Artikel lesen will, morgen dann, oder übermorgen, der findet ihn hier.
(via twitter)
Susanne Ackstaller am Montag, 16. Juni 2008 um 06:49 PM
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Ich bin eine ungesunde Mischform aus arousal und avoidance procrastinator, fürchte ich ... Unschön.
Gibt es wohl auch Menschen, die nie was aufschieben? Die sollen sich bitte mal hier zeigen!
ja, einen Hauch Avoidance findet man bei mir auch. Gerade jetzt zum Beispiel. Grmpf.
Also wenn man das wirklich genießen könnte, wäre das ja alles prima. Man kriegt nen Job, hat ne Deadline und macht sich nen schönen Lenz, bis es enger wird. Aber bei mir funktioniert das so einfach nicht, die “Zwischenzeit” ist keine echte Genusszeit, man fühlt doch, dass da noch was wartet ... Zack, ist der Nacken verspannt.
Und das Blöde: Da wartet (gottseidank) immer was. Da muss man ja Urlaub machen, um zu entkommen.