Nun, was ist schon gerecht in dieser Welt? Da kommt es wohl auf ein bisschen Textergerechtigkeit mehr oder weniger auch nicht mehr an ...
Ja, ich habe gekämpft. Und ich habe nicht gewonnen. Und das schlimme ist ja: Nicht nur ich habe nicht gewonnen, sondern ebenso die vielen vielen anderen Texter, deren Werke im Netz stehen oder in anderen Publikationen zu lesen sind, und deren Arbeit erneut zu einem Selbstbedienungsbuffet wurde, an denen man sich nach Ansicht von deutschen Richtern ruhig gütlich tun darf.
Ist ja nur Text!
Was sind schon die vielen Stunden, die man auf ihn verwendet hat, auf das Schreiben, Löschen, Neu-Schreiben, auf das Nachspüren, Überlegen, Verzweifeln - und die Herzklopfen, das Glücksgefühl, wenn er dann dort steht: der optimale Text.
Nein, das ist nichts schöpferisches, das ist ... nur Handwerk, nur Gebrauchstext, das kann jeder, der in der Schule schreiben gelernt hat.
Ich verstehe.
Susanne Ackstaller am Dienstag, 13. Oktober 2009 um 04:54 PM
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Da fällt einem echt nix mehr ein. :-(
Aber dafür bist du echt die Jeanne d’Arc der Textergilde.
Ach, Susi ... Es ist soooo unfair!
Toll, dass du trotzdem weiterkämpfst - das kann nicht vergebens sein! Wenn viele kämpfen, immer wieder, dann wird sich irgendwann das Bewusstsein für diese Art von Diebstahl durchsetzen.
Du machst was ganz Wichtiges - trotz aller Rückschläge!
:-((((
Ging’s um die geklaute Textelle?
Ich verstehe es nicht. Erst recht nicht mehr nach dem Bohlen-Urteil. Kopf hoch, tapfere Jeanne!
Wisst ihr - letztlich glaube ich an das gerechte Texter-Karma: Ich bin (relativ *g*) jung und erfolgreich - der Beklagte nicht.
Nun, das muss mir halt als Genugtuung reichen. Und im Grunde tut es das auch. Ich hätte nur gerne ein Urteil gehabt, dass Texte klauen genauso schlimm ist wie Kaugummi klauen. ;-) Oder das Foto einer Zitrone.
Wie furchtbar. Wo sind denn nur die Barrikaden, wenn man sie mal braucht?