Hatten wir uns alle das nicht etwas anders vorgestellt?
Zu Beginn die quasi schmerzfreie Geburt eines ruhigen, sonnigen Babys ohne jegliche Blähungen. Dann das Kindergartenkind, das sich problemlos sozialisiert und niemals andere Kinder zwickt oder ihnen gar die Haare ausreißt. Später das Schulkind, dass sich begeistert auf neues Wissen stürzt und die Notwendigkeit von Hausaufgaben ohne elterlichen Druck begreift.
Und schließlich dann der Halbwüchsige, mit dem wir über Politik, die Welt, Philosophie, Zukunft und das Überhaupt diskutieren wollten - anstatt ihm karierte Vans zu kaufen, an der Badezimmertür zu bollern und ihn ständig zu einer geraden Körperhaltung aufzufordern.
Ich finde, die Wissenschaft sollte mal an Lösungen für diese Probleme arbeiten, anstatt sich um Genmais und Klonmäuse zu kümmern.
Susanne Ackstaller am Sonntag, 28. Juni 2009 um 07:08 PM
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Hat’s mit dem Adoptieren noch nicht geklappt? Tsts ... durchhalten! :D
Die Sache mit “Halt dich gerade” und Badezimmerblockaden kennen wir doch alle - aus unserer eigenen Kindheit. Warum wir GERADE DESHALB selbst Kinder kriegen? Um zu beweisen, dass wir es besser können als unsere Eltern. Und dann festzustellen: Die waren eigentlich ziemlich gut ...
Ich dachte, deshalb wird man Lehrer? Obwohl, kann auch sein ...
Nix Lehrer - mein Genetik-Plan setzt früher an. Nachhaltig und ganzheitlich sozusagen ... ;-))
Du sprichst mir aus der Seele, Susi!
Wohldosiertes Sprechen und die Unfähigkeit, Dinge einfach überall fallen zu lassen, ohne sie dann wieder aufzuheben, wäre noch auf meiner Wunschliste.
Ich muss meine Familienfantasien aus der Glotze haben, wo ich mal zehn Kinder um einen Tisch sitzen sah, den sie vorher ohne zu murren gedeckt hatten und ihn hinterher ebenso wieder abräumten. Kultivierte Gespräche (nicht gleichzeitig!) inklusive. *SEUFZ*