26. und 27. Mai 2008: DIRK-Jahreskonferenz in Frankfurt. „DIRK“ steht für den Deutschen Investor Relations Verband, wobei das K aus den Zeiten rührt, als der Verband noch keiner war, sondern nur ein Kreis von Unternehmen, die es sich auf ihre Fahne geschrieben hatten, die Standards für die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kapitalmarkt zu setzen, Investor Relations in Deutschland zu professionalisieren und den fachlichen Austausch zu fördern. Mittlerweile zählt der DIRK 280 Mitglieder: alle Dax-Unternehmen sowie die meisten Unternehmen aus den anderen Indizes MDax, SDax, TecDax und andere Gesellschaften mehr.
Investor Relations ist (gerade im Vergleich zur PR) noch eine recht junge Disziplin. Als ich 1993 meinen ersten Geschäftsbericht schrieb, sprach mein damaliger Chef einmal von „Investor Relations“ – den Ausdruck hatte ich noch nie gehört. Erst mit dem Aktienboom um den Jahrtausendwechsel wurde IR auch in Deutschland bekannter. Dennoch muss ich auch heute immer und immer wieder erklären, was ich mache und was Investor Relations sind – selbst gegenüber Medienleuten.
Auf der Konferenz waren wohl rund 500 Menschen anwesend. Die Branche jedoch ist eher klein, übersichtlich, man kennt sich und trifft sich sicher mehr als zweimal. Das führte dazu, dass ich auf der Konferenz immer wieder Menschen traf, mit denen ich schon telefoniert hatte, vielleicht sogar schon gearbeitet – aber noch nie persönlich gesehen. Plötzlich sitzt man in einem Workshop nebeneinander und stellt fest, dass man sich doch eigentlich schon kennt.
Wieder einmal habe ich gemerkt, wie unglaublich gerne ich in dieser Branche arbeite, in dieser spannenden Mischung aus Kommunikation und Kapital. Wie ich Herzklopfen kriege (wirklich!), wenn es um die Kapitalmarktauswirkungen von Corporate Social Responsibility geht, oder um internationale IR, um die Börsen und Finanzmärkte in New York, London, Frankfurt. Ja, und um Geschäftsberichte, natürlich. Um gute Geschäftsberichte. Und ich bin froh und sehr dankbar, dass mich der Zufall in diese Nische gespült hat ...
Ein Höhepunkt der Veranstaltung für mich war, die offizielle Verleihung der CIRO-Zertifikate im Rahmen des Gala-Diners gestern Abend. Einzeln wurden wir vor rund 400 Gästen auf die Bühne gebeten. Namensbedingt war ich die erste und (ganz ungewohnt) grässlich aufgeregt. Und (ganz gewohnt ;-)) der bunte Hund, denn anders als fast alle anderen trug ich eine leuchtendrote Seidenjacke – und kein Businessschwarz.
Aber ich habe ja auch keinen Blackberry. Sondern ein iPhone. ;-)
Susanne Ackstaller am Dienstag, 27. Mai 2008 um 09:39 PM
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Cool! Die leuchtendrote Seidenjacke.
Das iPhone natürlich auch. :))
Ja, sie ist auch wirklich schön: So ein changierender, griffiger Stoff - Rohseide, oder wie heißt das? Nicht dieses Flatterzeux ...
Ja, und das iPhone ist natürlich auch hübsch. Ich sag das besser dazu, sonst zickt es womöglich. LOL
Also ich finde ja es braucht einen Namen. Das Eifohn.
Ein wunderschöner Bericht! :-) Übrigens finde ich nicht, dass das Zufgall war, sondern vielmehr Bestimmung ... So ganz unvorbereitet kommst du ja nicht zu WIR, gell?
Ja, ich hatte auch noch überlegt, ob ich aus “Zufall” “Schicksal” machen soll ... ;-)
Was heißt “WIR”??
@ Michi: Wenn wir allein sind, nenne ich es manchmal “Fönchen”. ;-))
Du musst mal dein Blog verlinkt.
Wie meinen? :-)
Wie meinen, was meinen???
Blog verlinken?? Na, bei den Kommentaren hier.
So?
Geht doch!
MussichaberjedesMaleingebenoder?
Hm. Eigentlich nicht. Aber manchmal schmeisst einen das System raus - dann ja.
Michi, dafür müsstest du unten das Häkchen setzen bei “Angaben speichern”, dann sollte es klappen, solange das System funzt.
Klingt auch wieder simpel. Ui.
Die Frage sollte wohl eher heißen:
“Gibt es ein Leben ohne iPhone? ;-)
Also für mich net mehr ich hab mich echt dran gewöhnt und will es nicht mehr hergeben
Hm. Frag mich noch immer was ihr Fönchenfans so für diese Dauerwerbung kriegt..:-)
Och, der Fönchenfan oben ist eher ein Rolladenspammer. Muss mal seinen Link rausnehmen. Den Sinn habe ich allerdings nicht verstanden. Muss mal Melody fragen, die kennt sich aus.
Den Sinn erkläre ich gerne. Wer Couchkissen, Hausgarten, Raumtextilien, Gardinen und so weiter als Name führt und in den Comments von Blogs verteilt, ist darauf aus, das eigene Google-Ranking zu erhöhen.
Wie gut jemand in Google gefunden wird, hängt von diversen Faktoren ab. Einer, und zwar einer der wichtigsten, ist die Anzahl von Links, die auf eine Website verweisen. Wenn jemand also miese Produkte, einen schlechten Shop oder üble Webtexte hat oder einfach ein mieser CommentSpammer ist, ist er ganz dringend darauf angewiesen, anderswo in Ecken zu pinkeln, um sich auf diesem Weg Links zu erschleichen.
So, und hier bin ich nun auf der Bühne und mit roter Jacke:
http://www.dirk.org/upload/pdf/jahreskonferenz/jahreskonferenz11/bilder_gala/bild11.jpg
;-)
Und noch ein paar weitere Impressionen:
http://www.dirk.org/Jahreskonferenzen/JahreskonferenzenArchiv/11 Jahreskonferenz 2008/Bilder Gala Abend 11 JK 2008.aspx
Schönes Bild! Und eindrucksvolle Gala.
Der changierende Stoff ist allerdings nicht so perfekt fotogen, oder?
Schön!
Mir gefällt es ja immer, wenn man ein bisschen aus dem tristen Einheitsbusinessschwarz heraus sticht. :)