Heute beginnen Kaschmirzeiten.

Draußen ist es Herbst geworden, richtig Herbst. Mit tiefen, dunklen Wolken. Ein wenig Regen. Und einem kühlen Wind, der die gelben Blätter verwirbelt. Im Wäldchen hinterm Haus rauschen die Bäume, ein Käuzchen schreit ...

Ich werde es nie verstehen, warum der Herbst so wenig geliebt wird. Warum er Menschen depressiv macht und schlecht gelaunt. Es gibt doch fast nichts schöneres, als winddurchweht ins Warme zu kommen, den Kamin anzumachen und “Wuthering Heights” zu hören.

Seufz.

Susanne Ackstaller am Mittwoch, 01. Oktober 2008 um 07:02 AM

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Kommentare

  1. ich kann dir zumindest erklären, warum ich den herbst hasse. es ist wie an der börse. nicht die aktuelle situation, sondern der AUSBLICK stimmt mich positiv/negativ.
    nicht den herbst selbst finde ich schlimm, sondern die tatsache, dass danach der winter kommt. und so kommt´s, dass ich den winter wiederum nicht so schlimm finde, weil ja zum glück das frühjahr vor der tür steht.

    alles klar?! ;)

    CouchTycoon am Mittwoch, 01. Oktober 2008 um 08:02 AM
  2. Wenn das mal kein prima Positivismus ist. Stimmt schon, wir werden uns da schon durchhangeln. Mit Mandelkern und Tageslichtlampen.

    Tina am Mittwoch, 01. Oktober 2008 um 09:05 AM
  3. doch, doch, das image des herbstes ist schlechter als er es verdient. solange man eben den moment genießt

    juf am Mittwoch, 01. Oktober 2008 um 10:15 AM
  4. Wenn man das mal immer so genießen kann mit all der Vergänglichkeit um einen rum. Tote Äste, tote Leitungen, tote Winkel ... Und all die unschuldigen Insekten, die es nicht schaffen. Und die Igel. Und die Tauben.

    Tina am Mittwoch, 01. Oktober 2008 um 10:49 AM
  5. Och, Tinchen - hör auf mein Blog in den Depri-Sog zu ziehen ... Das Arme ist doch erst sechs und kann sich nicht wehren.

    Susanne Ackstaller am Mittwoch, 01. Oktober 2008 um 11:17 AM
  6. Vergänglichkeit ist doch das neue Aprés Ski

    juf am Mittwoch, 01. Oktober 2008 um 12:11 PM
  7. Nee, Vergänglichkeit ist total 2007.

    Tina am Mittwoch, 01. Oktober 2008 um 02:58 PM
  8. Ach, i wo: Der wahre Melancholiker blüht jetzt erst richtig auf. Wo wären wir denn jetzt, so ohne deutsche Romantik oder die Neo-Raphaeliten, ohne Kastanienmännchen und Drachenlenken und ohne tanzende Blätter auf dem Fluss? Kein Goethe, kein Schiller, kein Waterhouse, kein gar nix. Der Herbst ist die wahre Muse. So :-)

    Momo am Mittwoch, 01. Oktober 2008 um 03:01 PM
  9. Und keinen Himmel wie bei Turner, hm?
    Aber was ist mit Mal-draußen-austreten-Müssen und kein Busch weit und breit ist immergrün? So arg darf man den Herbst auch nicht idealisieren.

    Aber der Herbst ist hübsch, das stimmt. Und Kaschmir sowieso. (Trotz aktuellem Pillingproblem hier.) Wäre trotzdem nett, wenn wir vielleicht einen halben November und einen halben Januar auslassen könnten oder nach Herbst und ein bisschen Schnee gleich im April weitermachen.

    Tina am Mittwoch, 01. Oktober 2008 um 03:05 PM
  10. Sag mal, haben wir uns nicht schon mal über Kate Bush unterhalten?? :-)

    Hey, ist aber wirklich fies draußen. Das Wetter, der Wind und so… :-(

    Tina L. aus KR am Mittwoch, 01. Oktober 2008 um 11:52 PM
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