Hilferuf

aus der Küche.

In einer Stunde ist es wieder soweit: Ich soll kochen. MUSS kochen. Irgendwann - es muss Lichtjahre her ein - habe ich richtig gerne gekocht. Ich erinnere mich an Abendeinladungen, vor denen ich tagelang mit selbstgemachten Pasteten beschäftigt war ... Aber seit ca. 9,5 Jahren mutiert Kochen immer mehr zur ungeliebten Pflicht, weil ich den Hang meiner drei Kinder zu Pfannkuchen und Fischstäbchen nicht mit meiner Liebe zu Gemüse und Salaten verbinden kann.

Und so habe ich jeden Mittag die Wahl zwischen griesgrämigen Kindergesichtern (“Iiiiiiieeeh, Gemüse - das gab es doch letzte Woche schon!! IMMER musst du was Gesundes kochen!”) - und Griesbrei. Ein schier unlösbares Problem, das kurz für Mittag regelmäßig für ein Stimmungstief meinerseits sorgt.

Wer konstruktive Lösungsansätze zu dieser kulinarischen Quadratur des Kreises weiß - immer her kommentiert! ;-)

Susanne Ackstaller am Dienstag, 26. Juni 2007 um 11:34 AM

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Kommentare

  1. Wenn sie vielleicht mitkochen dürfen? Die Kochbücher mit und von der Maus sind nett, beim Aldi Süd gab es letzte Woche ein “amerikanisches” Kinderkochbuch und für die älteren vielleicht mal “Licence to cook” anschauen.

    Generell werden sie etwas lieber essen, das sie selbst mit aussuchen konnten.

    Melody am Dienstag, 26. Juni 2007 um 02:41 PM
  2. Licence to cook kenne ich gar nicht ... Amerikanisches Kochbuch bei Aldi hört sich gut an, vielleicht ist noch eines da.

    Gemeinsam kochen muss ich mal am Wochenende ausprobieren, unter der Woche haben die Kids einfach Hunger! ;-)

    Susanne Ackstaller am Dienstag, 26. Juni 2007 um 04:13 PM
  3. Licence to cook ist auch ein Kochbuch.

    Wenn jedes Kind an einem Tag der Woche ein Rezept aussuchen darf und sie “müssen” dafür an den anderen Tagen ohne Motzen mitessen? Ein fest etablierter Pfannkuchentag ist auch nicht übel, man kann es ja zur Regel machen, dass Nudeln, Pfannkuchen, Grieß, Waffeln und Co nur in Kombi mit Obst / Gemüse gegessen werden. Grießbrei nur noch mit einem Drittel Frischobst, zB.

    Melody am Dienstag, 26. Juni 2007 um 04:18 PM
  4. Setzt voraus dass sie Pfannkuchen mögen… ach det kommt mia allet bekannt vor..

    Michi am Dienstag, 26. Juni 2007 um 09:09 PM
  5. Mein Bruder hat das bei meiner Mutter fein durchgesetzt: Ein paar Jahre am Stück immer pappiges wertfreies Essen, fast jeden Tag Apfelpfannkuchen.

    Ich glaube, über seine Diabetes waren nur er und sie überrascht. Ganz sicher nicht ich.

    Melody am Dienstag, 26. Juni 2007 um 09:25 PM
  6. Oweh, Melody, damit nährst du meine schrecklichsten Befürchtungen ... Wobei meine Kinder sehr schlank sind.

    Susanne Ackstaller am Dienstag, 26. Juni 2007 um 10:14 PM
  7. Mein Bruder war auch dürr.

    Schlank ist nicht gleich gesund und dick ist nicht gleich krank.

    Jedenfalls macht die 30%-Frische-Regel bei JEDER Mahlzeit Sinn :-) und auch Pfannkuchen kann man mit Obst und Joghurt und weniger Öl zu einer guten Mahlzeit machen. Einmal die Woche.

    Melody am Dienstag, 26. Juni 2007 um 10:22 PM
  8. Oja. Deinen Kommentar leite ich dann gleich mal an meine Drei weiter. Damit sie sehen, dass nicht nur Mama dieser Meinung ist. ;-)

    Susanne Ackstaller am Dienstag, 26. Juni 2007 um 10:24 PM
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