Hillary und ich.

Frau Clinton will Präsidentin werden. Und ich Bundeskanzlerin. Beziehungsweise Kreisrätin. Und Gemeinderätin. Und überhaupt.

Nein, bitte fragt nicht nach dem Irrsinn, der mich hier getrieben hat, zu dem ganz alltäglichen Tohuwabohu aus Familie, Beruf und 1.264 Ehrenämtern auch nicht diesen Wahnsinn anzugehen - ich stehe selbst staunend, kann es mir selbst nicht erklären und werde ohnehin jeden Tag von kv ausgeschimpft. Also bitte - keine weitere Schimpfe hier, sonst breche ich hysterisch zusammen und muss stationär-geschlossen behandelt werden. Womöglich.

Na gut. Selbst schuld, mal wieder wie üblich. Also beklage ich mich besser auch nicht darüber, dass ich in den nächsten zwei bis drei Wochen jeden Abend eine Wahlveranstaltung habe, auf der ich dann politisch-strategische Schlauigkeiten von mir geben soll.

Aber vielleicht wählt mich ja auch keiner?!

Wehe! ;-)

Susanne Ackstaller am Freitag, 08. Februar 2008 um 11:42 PM

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Kommentare

  1. Du fragst nach dem Warum?
    Das weißt du doch selbst…
    Erfolg fühlt sich gut an. Deshalb suchst du ihn. Eben auch bei so einer Zeitverschwendung wie Politik. Was immer er auch sagt: KV hat Recht. Und nein, dieses Mal wünsch ich dir nicht den Sieg. Langfristig ist es ganz sicher besser füf dich, wenn dich niemand wählt. Oder zumindest nicht genug.

    Biggi am Samstag, 09. Februar 2008 um 01:24 AM
  2. Jajaja.;-)

    Das war das erste, was ich mir heute anhören durfte: “Biggi findet auch ...!” ;-)

    Ja, ich kenn das Warum. Aber es ist nicht Erfolg, oder zumindest nicht nur: Es ist der Reiz des Neuen und steten Herausforderung. Ja. So bin ich halt. Gell.

    Susi am Samstag, 09. Februar 2008 um 09:02 AM
  3. Hmmmmm. Da sich dein Wagemut mit meinem so gar nicht vergleichen lässt, deine Risiko- und Herausforderungsfreudigkeit auch nicht, kann ich da nicht so viel sagen. Aber wenn du die Entscheidung so getroffen hast, dann wünsche ich dir schon ein prima Ergebnis. Ich hab mir auch gestern mal deinen “Kreis” (Freising?) bei Google Earth angeschaut, der sieht ja hübsch und eher beschaulich aus. Vielleicht ist da der Wahlkampf aufwendiger als das Amt selbst? Bestimmt, oder? Für Hillary bin ich auch, Barack sagt ja nix anderes als “change” - zumindest, soweit ich weiß. ;-)

    Und Palzing ist doch ein toller Standort für den ersten Apple Store Deutschlands, oder? :-) Den zweiten hätte ich dann bitte gern in Dortmund. Aber das liegt dann wohl nicht in deiner Hand ...

    Tina am Samstag, 09. Februar 2008 um 10:18 AM
  4. Wie kommst du denn auf Palzing? :-) Der Ort ist recht nah, fünf Kilometer weg. Allerdings Nachbargemeinde Zolling ... Wenn schon Apple, dann aber hier in Kirchdorf selbst. Genau.

    Ich werde das mal Steve vorschlagen.

    Susanne Ackstaller am Samstag, 09. Februar 2008 um 12:12 PM
  5. Ich dachte nur, dass euch nicht ganz Bayern das Dorf zuparkt - dann vielleicht lieber nebenan?
    In Hirschbach, dann könnten sie die ganz Hirschbachstraße nutzen. Falls es da einen Seitenstreifen gibt. Aber den könntest du ja noch durchsetzen.

    Tina am Samstag, 09. Februar 2008 um 12:32 PM
  6. Aber am Ende der Straße, am Wendehammer, gibt’s da nicht schon ne Großbaustelle? ;-) Vielleicht sieht’s bei Google Earth auch nur so aus. Schon spannend. :-)

    Also mich fasziniert das ja schon, das Dörfliche. Habt ihr da alles, was man so braucht? Ne Schule hab ich schon gesehen und eine Patrona Bavariae, aber was ist mit Einkaufsläden, Kirche, Schwimmbad, Restaurant, Markt und so? Auf jeden Fall schön nah zum Flughafen und zum Golfplatz Eichenried. :-) Ach, da mal zu gucken, fühlt sich ein bisschen an, als sei man da gewesen.

    Tina am Samstag, 09. Februar 2008 um 12:39 PM
  7. Äh? Wahlkampf?

    Hattest du nicht neulich sehnsüchtig davon gebloggt, MEHR ZEIT für dich zu haben oder hab ich das geträumt?

    :-D

    Melody am Samstag, 09. Februar 2008 um 11:34 PM
  8. Och. Schrieb ich das? ;)

    Susi am Sonntag, 10. Februar 2008 um 01:18 PM
  9. Bravo, Susi! Ich finde es toll, dass du dich bewirbst. Das Ganze auf dich nimmst. Es geht ja nicht nur um persönlichen Erfolg, sondern eben auch darum, der Gesellschaft etwas von dem mitzugeben, was du für dich errungen hast: Kids & family, taffes Businesswomandasein, Lebensklugheit, Augenmaß, Tatkraft. Wie sollen sich denn Strukturen ändern, wenn die nicht mitreden, die es betrifft? Und sich einer öffentlichen Wahl auszusetzen, während andere gleichzeitg unbehelligt daheim herummosern, das ist schon was. Ich finds prima. Hut ab!
    Nessa

    Nessa am Sonntag, 10. Februar 2008 um 02:13 PM
  10. Danke, Nessa! Ich sehe das auch so. Und vor allem sind Frauen meines Alters und meines Lebensentwurfs in politischen Gremien absolut unterrepräsentiert, kein Wunder also, dass das was wir wollen, nicht passiert. ;-)

    Susanne Ackstaller am Sonntag, 10. Februar 2008 um 07:44 PM
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