Ich muss schon mal sagen: Ich bin beeindruckt. Mit dem Download-Day wollte Firefox einen Weltrekord schaffen; tatsächlich geschafft hat das Unternehmen eine schier unglaubliche PR - in eigener Sache. In Deutschland zum Beispiel wurden bis dato 790.000 Feuerfüchse runtergeladen. Wow. Und das alles freiwillig, von lauter selbstbestimmten, freien Usern. Ohne jegliches Charity-Gedöns. Einfach so - und eigentlich doch nur damit eine Marke noch bekannter wird.
So viel Dreistigkeit muss einem PR-Manager doch erstmal einfallen, nicht wahr ...
Susanne Ackstaller am Mittwoch, 18. Juni 2008 um 11:20 PM
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Aber da steckt doch mehr dahinter. Das hat mit Dreistigkeit wenig zu tun. Das funktioniert doch nur, weil es den IE, also Microsoft gibt. Das ist Opensource gegen Konzern. Da lassen sich Massen “relativ” leicht mobilisieren.
Firefox ist kein Unternehmen. Das ist eine Bewegung. Na ja, zumindest steckt das dahinter… und ist ne geniale Geschäftsidee. ;-)))
Und ich vergaß - es ist eindeutig der bessere Browser. :-)
Also wie jetzt: Geschäftsidee oder Bewegung? :-)
Mir war das nicht bewusst, dass Mozilla quasi “gemeinnützig” ist. Ist trotzdem super PR!
Ich habe Firefox mal vor Jahren ausprobiert, irgendwie hat es nicht so recht funkioniert, dann habe ich es ad acta gelegt und seitdem nicht mehr rausgeholt. Wobei mir - schlicht gestrickt wie ich bin - der IE völlig reicht, eigentlich. Was soll denn ein Browser mehr können können, außer Seiten aufrufen und Favoriten abspeichern? Und die Zeiten von MS sind bei mir ohnehin gezählt ...
Ich hab’s früher auch nicht verstanden, vor langen Zeiten empfand ich Firefox als viiiel langsamer als den IE und hab den dann nie genutzt. Aber mittlerweile schätze ich den, auch wegen der Addons, hab ein Herz für Widgets. ;-) (Ähem, gibt’s sowas auch für IE?)
Die Aktion fand ich ganz clever und nicht wirklich dreist, die hat sich doch wirklich selbst verteilt, also man wurde von Mozilla-Seite da nicht großartig belästigt. Oder du doch? Und es war nicht nur ne PR-Aktion, der Anlass war ja ein neues Produkt, dass es auch noch gratis gibt.
Der Underdog-Browser genießt zudem viele Sympathien und das Weltrekordkram tat sein übrigens ... Ne schöne Marketingaufgabe und ne ganz nette Lösung, find ich. Wobei ich Verkaufsförderung zwar “kann”, aber nicht so sehr mag, klar ...
(Die 790.000 Feuerfüchse bis dato meinen nur die in 24 Stunden, oder? ;-))
naja, wenn Mozilla ein Unternehmen gewesen wäre, dann hätte ich es schon ziemlich ... dreist (dabei aber schlau und sehr geschickt!) gefunden, wenn sich die User quasi selbst vermarkten.:-)
PS: Was Widgets sind und Gadgets werden ich mir nie merken können ... ;-)
PPS: 790 000 nur in D, nicht weltweit.
Dreist wäre für mich eher was in Sachen aufdringlich, direkt vom Unternehmen aus ...
Ja, nur in D. :-) Im Tschad war’s einer, glaub ich. Aber die Zahlen sind eben auch nur für einen Tag, Firefox wurde inklusive alter Versionen sicher millionenfach in D runtergeladen.
Widgets, Gadgets, technische Spielereien - ich mag sie alle! :-)