Typisch bayrisch. Gell.

Wir sind immer noch beim Thema.

Heute durfte Landfrau ein Kränzchen binden. Für Tochter Liebreiz. Nicht dass das eines meiner Talente wäre - aber was bleibt mir anderes übrig? Denn morgen ist Fronleichnam, jawoll, und in gut katholischen, bayrischen Gegenden wie eben hier, wird das höchst feierlich begangen, und zwar im wahresten Sinne des Wortes: Einmal wird ums Dorf gezogen, an verschiedenen Altären gebetet, dazwischen gesungen, Blasmusik spielt Kirchlieder - tja, und die Mädchen tragen eben Kränze im Haar. Und Landfrau darf/muss ganz vorne mitmarschieren, denn sie ist ja auch noch Gemeinderätin, und die machen das so.

Nein, ich erwarte nicht, dass ihr das wirklich versteht. ;-)

Susanne Ackstaller am Mittwoch, 06. Juni 2007 um 10:13 PM

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Kommentare

  1. Ach, ich finde das aber irgendwie auch klasse. Es erinnert mich an meinen letzten Besuch bei einer Freundin im mallorquinischen Bunyola, da war gerade Palmsonntag und Prozessionen zogen durch das mit Palmwedeln geschmückte Dorf. Ich finde die Prozessionen (ich kenne allerdings nur die spanischen) immer gleichzeitig gruselig und faszinierend! Und du machst sogar richtig mit - ist doch toll! Viel Spaß!

    Antje am Donnerstag, 07. Juni 2007 um 12:49 PM
  2. genau so geht es mir auch! Ich bin auch immer zwischen Faszination für solche Traditionen und der Verwunderung, wie ich aka Emanze in NYC jetzt plötzlich im Dirndl in Fronleichnamsprozessionen mitmarschiere ... ;-)

    Susanne Ackstaller am Donnerstag, 07. Juni 2007 um 08:31 PM
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