Und die Waschmaschinen schaffen wir dann auch gleich noch ab

“Auf die messerscharfen Analysen von Altbundeskanzler Helmut Schmidt darf man immer gespannt sein. Diesmal diagnostiziert er das “dramatische Absinken der Geburtenraten” als die wichtigste der europäischen Krankheitsursachen”. Doch beschränkt er sich in der Beschreibung der Auswirkungen auf den “Wohlfahrtsstatt”, das Rentensystem. Dabei ist doch der Geburtenmangel auch ohne Rentensystem geradezu existenzgefährdend! Ich plädiere daher seit langem für eine einschneidende Korrektur der Verschreibungspraxis von Kontrazeptiva: die Ausgabe empfängnisverhütender Mittel für Frauen muss an die Bedingung von mindestens zwei vorhandenen Kindern geknüpft werden. (Auf die Ausgabe von Kondomen kann ja angesichts von Aids zurzeit nicht verzichtet werden.)”

Ein Leserbrief aus Die Zeit (via Texttreff).

Dafür musste ich glatt eine neue Rubrik ins Leben rufen: Unglaublich!

Susanne Ackstaller am Freitag, 24. Juni 2005 um 09:08 AM

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Kommentare

  1. Oh danke! Der ist mir auch aufgestoßen. Vermutlich ein alter Herr, denn er kann doch nicht wirklich dafür plädieren, dass wir die Zahl jugendlicher Mütter ohne Schulabschluss erhöhen?

    Klabauter am Samstag, 25. Juni 2005 um 07:49 PM
  2. Angeblich ein Frauenarzt. Sicher schon über 93.

    Susanne Ackstaller am Montag, 04. Juli 2005 um 08:45 AM
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