Krisengebeutelt möchte ich die letzten Arbeitsmonate nicht nennen, dazu war ich dann doch viel zu sehr beschäftigt. Doch - ein wenig anders war die Stimmung schon. Die Kunden nervöser, knausriger, ja, auch ein wenig schwieriger. Worte wurden x-mal gewendet, was der Textqualität oft nicht unbedingt zuträglich war. Richtig schlimm fand ich aber, als ein wirklicher, von allen Beteiligten gelobter Herzbluttext für eine 32-seitige Imagestrecke gekippt wurde, weil man nicht so viel Hochglanz produzieren wollte, wenn andererseits kurzgearbeitet oder entlassen würde. Die Beweggründe kann ich verstehen, dennoch tat das meiner Texterseele weh, denn Aufträge von diesem Kaliber kommen nicht täglich.
Susanne Ackstaller am Donnerstag, 23. April 2009 um 05:34 PM
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Ha! Was Texterkollegin Kerstin Hoffmann hier in ihrem Kommunikationsblog schildert (btw: sehr schickes, neues Design, Kerstin!) - haben wir das nicht schon alle erlebt? Bei xing erlebt? Ich erinnere mich auch mit einem leicht schmunzelnden Schauder an “fachmännische” Diskussionen über Geschäftsberichte und Finanzkommunikation, über Thesen, Entwicklungen, Feststellungen, Meinungen, bei denen Menschen, die keinerlei Ahnung hatten, sehr inbrünstig und voller Überzeugung ihr Nichtwissen referierten. Frei nach dem Motto: Ich habe zwar keine Ahnung, aber Hauptsache, ich spreche darüber.
Susanne Ackstaller am Montag, 20. April 2009 um 05:20 PM
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Wird das eigentlich immer schlimmer und mehr und mehr und mehr mit diesen bescheuerten Xing-Gruppen- und Event-Newslettern - oder bilde ich mir das ein?
Ja, ich weiß, man kann die Dinger abbestellen, aber mir wäre es mal grundsätzlich lieber, ich müsste aktiv bestellen, wenn ich sie denn haben wollte. Opt-in, sozusagen.
(Ich wollte meinen Unmut nur mal kurz kund tun. So.)
Susanne Ackstaller am Dienstag, 17. März 2009 um 04:55 PM
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Berlinessa stellt eine spannende Rechnung zum beruflichen Erfolg auf. Was soll ich sagen: Es reicht bei mir nicht. ;-) Da muss ich wohl noch ein paar Kunden akquirieren. Hm.
Susanne Ackstaller am Donnerstag, 26. Februar 2009 um 01:28 AM
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Und weil ich ja weiß, dass hier Anwälte und Beklagte jeglicher Coleur mitlesen, nutze ich doch mal die Gelegenheit zu einem Statement, warum mir dieses Urteil (und andere!) so wichtig ist (falls das noch nicht ausreichend bekannt ist): Es kann einfach nicht angehen, dass Klau und Klau unterschiedlich behandelt werden. Denn das ist schlichtweg nicht geRECHT - und ein wenig glaube ich dann doch noch an unser Rechtssystem. Es darf nicht sein, dass eine fotografierte Zwiebel mehr Schöpfungshöhe aufweisen soll als eine ganze Website. Es kann nicht sein, dass geklauter Kaugummi mehr wert ist als geraubtes Know-how.
Dafür streite ich - wenn es sein muss mit langem Atem. Denn mir geht noch lange nicht die Luft aus.
Susanne Ackstaller am Mittwoch, 18. Februar 2009 um 09:38 PM
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