Hunger. Immer noch.

Oh mein Gott. Ich weiß nicht, ob das die geeignete Lektüre für mich ist ...

Dieser Mann, dieser arme hungernde Mann. Der alles versetzt hat, sein ganzes Hab und Gut. Bis er selbst die Knöpfe von seiner Jacke schneidet - und der Pfandleiher sie nicht will. Dieser arme Mensch, der an nichts anderes denkt als Essen Essen Essen, und dabei den Schein zu wahren versucht. Der auf kleinen, aufgelesenen Holzstücken kaut, um wenigstens ETWAS im Mund zu haben. Wurde Hunger jemals eindrucksvoller beschrieben?! Ich weiß es nicht, aber dieses Buch ist nachdrücklich genug. Zumindest für mich.

Darf ich mich jetzt wirklich zum Abendessen setzen? Fast habe ich ein schlechtes Gewissen.

Susanne Ackstaller am Donnerstag, 17. Mai 2007 um 21:08 Uhr

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