02 / 2013


Die Wildnis ruft.

Meine Freundin und Kollegin Annette ist gerade unterwegs. Nö, nicht zur Tankstelle oder zum Einkaufen. Nein, sie ist derzeit unterwegs – in Neuseeland. Mit Mann und Maus. Und Wohnmobil, zumindest die ersten Wochen, denn mittlerweile haben sie ihr Quartier in Napier auf der Nordinsel Neuseelands aufgeschlagen, wo sie dann bis April leben und arbeiten werden. Mehr leben als arbeiten, hoffe ich. Und Neuseeland erkunden, natürlich.

Puh, man könnte neidisch werden. Neuseeland! Das Land der Hobbits und Herr der Ringe! Und von „Das Piano“, nicht zu vergessen. Und viel viel wilder Natur: Tiefe Urwälder. Verlassene Buchten. Das weite Meer, mit Walen, Delfinen, Pinguinen. Irgendwie ist Neuseeland schon der perfekte Mix aus Wildnis und Zivilisation ... und ein Traumziel meinerseits. Ob ich es wohl jemals auf die andere Seite der Welt schaffen werde? Ich will es hoffen.

Immerhin, in Australien war ich schon. Als Studentin. 1989 habe ich dort - in Melbourne um genau zu sein - drei Monate ein Praktikum gemacht. Leider aus heutiger Perspektive nicht allzu viel gesehen – vor lauter Arbeit! Aber vor dem Rückflug ging es dann doch von Melbourne aus noch mal mit Bus quer durchs Land. Bis zum Ayers Rock, den ich bei gefühlten 50 Grad erklomm. Outback – das wäre auf Dauer nichts für mich! Dass da überhaupt Menschen leben! Viel zu heiß, viel zu grell, viel zu trocken! Dann weiter zum Great Barrier Reef, Unterwasserwelten bestaunen. Tauchenderweise bunte Fische gucken war schon eher mein Fall als mich an einer massiven Eisenkette auf einen Riesenstein hochhangeln. Aber auch hier war es mir einen Touch zu heiß. Einen großen Touch. Andere Menschen mögen Hitze genießen – ich selbst mag’s lieber moderat.

Neuseeland sieht da deutlich mehr nach meinem Geschmack aus. Gemäßigter eben. Frischer auch. Grüner. So als wäre das Land* (mit der passenden Outdoor-Ausrüstung) auch für hitzeempfindliche Mitteleuropäer gut zu ertragen. Denn nix schlimmer als auf Reisen vor lauter Schwitzen und Schattensuche die Lust auf Land und Leute zu verlieren ...

Ich spar dann mal für den Flug, ne?!

*Werbelink

Susanne Ackstaller am Freitag, 01. Februar 2013 um 08:50 Uhr

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