Winterfood: leckere Kürbis- und Kartoffelsuppen.

Für die weite Netzwelt ist das die drölfmilliardste Kürbissuppe dieses Internets und eigentlich überflüssig wie ein Kropf. Für mich aber ist dies eine der wenigen Speisen, die alle meine Wünsche an ein perfektes Mittagessen erfüllt: Sie ist lecker, sie ist einfach, sie geht schnell - und sie schmeckt den drei heikelsten Kindern im ganzen Universum, die dummerweise alle drei in meinem Haus wohnen. Ja, und gesund ist sie auch noch. Ergo: Was willl ich mehr!

Und jetzt willst du natürlich wissen, wie ich diese, meine Kürbissuppe kochen?

Ganz einfach:

Du kaufst einen kleinen Hokkaido-Kürbis, spülst ihn ab, viertelst ihn, befreist ihn von seinem Innenleben und schnibbelst ihn in kleine Stücke (soooo klein müssen sie übrigens gar nicht sein, denn am Schluss wird die Suppe ja ohnehin püriert.). Dann ab damit in den Kochtopf. Reichlich Gemüsebrühe dazu, plus - Achtung, hier kommt nun die Geheimzutat! ;-)) - einen viertel bis halben Liter Vollmilch, ganz nach Gusto. Je mehr Milch, desto sahniger wird die Suppe, aber ganz ohne Sahne! (Kalorienbremse, ha!) Dann noch ein oder zwei Knoblauchzehen dazugeben und voilà! ist die beste aller Kürbissuppen auch schon fast fertig. Jetzt noch alles weich kochen lassen, dann mit Salz, weißem oder Cayennepfeffer ein bisschen nachwürzen. Wer es noch schärfer oder an besonders kalten Tagen noch wärmender mag, gibt noch etwas frischen Ingwer dazu, hmmmmmmmm!

Ich servier das Süppchen gerne mit Wiener oder aber, wenn es etwas feiner sein soll, auch mit Garnelen. Dann noch einen Klacks Creme fraiche drauf - und fertig ist die Herbstsuppe! Ach, was lecker!

Und weil wir gerade dabei sind: Auch in Kartoffelsuppen gebe ich gerne Ingwer.

Hier mein Rezept: Lauch oder Zwiebeln andünsten. Kartoffel schälen, in kleine Stückchen schneiden. Ein paar geschnibbelte Karotten oder auch Kürbis dazugeben, alles mit Brühe aufgießen, dann noch Knoblauch, Gewürze und reichlich frischen Ingwer dazugeben (übrigens drücke ich auch den Ingwer durch die Knoblauchpresse, das geht schneller!). Ich koche mittags dann immer ein oder zwei Portionen mehr, denn so eine schöne heiße Kartoffel-Ingwer-Suppe schmeckt nach einem Herbstspaziergang immer besonders fein. Und macht von innen so schön warm!

Und jetzt: Guten Appetit!

PS: Wenn ihr tolle Suppenrezepte habt, speziell für den Winter, dann schreibt sie mir doch bitte in die Kommentare! DANK!

Susanne Ackstaller am Samstag, 26. November 2011 um 20:16 Uhr

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Tags: winteressensuppenleckere suppe für den winterkürbissuppekartoffelsuppeingwerhokkaido

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Kommentare

  1. Nachdem ich nun mein Rezeptbüchlein rausgekramt habe, welches ich mir im zarten Alter von 17 Jahren einst angelegt habe, folgt hier nun wie versprochen das Rezept für die indische Dhalsuppe (4 Portionen):

    25 g Butter
    2 Knoblauchzehen, fein gehackt
    1 Zwiebel, fein gehackt
    1/2 TL Kurkuma
    1 TL Garam Masala
    1/4 TL Chilipulver
    1 TL Kreuzkümmel
    1 kg gehackte frische Tomaten (zur Not gehen auch welche aus der Dose, mit frischen schmeckts aber viel besser)
    175 g rote Linsen
    6 TL Zitronensaft
    600 ml Gemüse- oder Hühnerbrühe (am Besten selbstgekochte)
    300 ml Kokosmilch
    frischer Koriander zum Garnieren

    Zuerst Zwiebel und Knoblauch in Butter anschwitzen. Dann die Gewürze darübergeben und nochmal kurz anbraten lassen. nach und nach die anderen Zutaten zugeben und 25-30 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Mit frischem Koriander servieren - auch hier geht es zur Not ohne ihn, aber er passt super dazu.

    Guten Appetit!

    Miriam am Montag, 28. November 2011 um 18:57 Uhr
  2. HMMMMMMM.

    Das klingt total lecker!!

    Werde ich demnächst mal nachkochen!

    Susi am Dienstag, 29. November 2011 um 08:39 Uhr
  3. gestern ausprobiert und für gut befunden.
    Grüße und guten rutsch
    reinhard

    reinhard am Dienstag, 27. Dezember 2011 um 15:00 Uhr

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