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HOT! Thai Curry!

Die Homöopathie empfiehlt ja Gleiches mit Gleichem zu behandeln. Angesichts der herrschenden Hitze gab es heute deshalb Hot Thai Curry, sprich: Es war sehr scharf. Von möglichen homöopathischen Wirkungen mal ganz abgesehen ist dieses Rezept wunderbar schnell zu machen - denn wer hat schon Lust bei 30 Grad in Küche vor dem Herd zu stehen?!

Bei den Zutaten ist man relativ flexibel. Definitiv braucht man: Rote Thai Curry Paste (gibt es zum Bespiel von alnatura), Kokosmilch, Reis und asiatische Fischsoße. Gemüse, Fisch, Garnelen oder Fleisch dann ganz nach Wahl. Im Originalrezept war Blumenkohl vorgesehen, öhm. Ich habe mich für Karotten, Bambussprossen und Tomaten zu Räuchertofu (statt Fisch oder Fleisch) entschieden.

Hier noch mal die Zutaten (reicht für vier bis fünf Personen):

- 2 bis 3 EL Curry Paste
- 400 ml Kokosmilch
- 2 bis 3 EL Fischsoße
- ein Päckchen Räucher-Tofu
- Zwiebeln
- Knoblauch
- Karotten
- ein Glas Bambussprossen
- drei Tomaten
- eine Tasse Reis

Und so geht’s:

Den Reis mit zwei Tassen Wasser und einer Prise Salz aufsetzen und zum Kochen bringen. Derweilen: Zwiebeln hacken, in zwei Esslöffel Olivenöl leicht andünsten, die Thai-Curry-Paste dazugeben, leicht anschmoren, mit der Kokosmilch ablöschen und bei niedriger Temperatur schmurgeln lassen. Dann: drei bis vier Karotten schälen, in Scheiben schneiden und samt zerdrücktem Knoblauch in die Pfanne geben. Schließlich kommt noch das kleingeschnittene Tofu, die abgetropften Bampussprossen sowie die geviertelten Tomaten hinzu. Mit Fischsoße und Salz abschmecken (ich finde, man muss sogar ordentlich salzen - aber das schadet bei der Hitze ja auch nicht), den garen Reis dazu und alles verrühren.

Und voilà: fertig! Ich habe dazu Fladenbrot gereicht, denn das Curry war schon wirklich sehr sehr scharf.

PS: Eine homöopathische Wirkung konnte ich zwar nicht feststellen - aber lecker war es auf jeden Fall! Sehr sogar.

Susanne Ackstaller am Dienstag, 23. Juli 2013 um 17:04 Uhr

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Lecker-Salat: Rote Bete mit Geheimzutat!

Auch wenn der Name anderes vermuten lässt: Bei Rote Bete gibt es nur schwarz oder weiß. Liebe oder Hass. Lecker! oder igitt! Keine Meinung zu Rote Bete? Unmöglich!

Die Knolle scheidet die Geister. Und seitdem die Küchenmode sie wieder aus dem hintersten Kellereck hervorgeholt hat, umso mehr.

Ich mach’s kurz: Ich mag sie. Besonders als pikanten Salat. Hmmmmm.

Zu diesem Salat brauchst du:

- vier bis sechs kleine Rote-Bete-Knollen (ich nehme immer die vakuumierte Bio-Variante; sie enthält auch weniger Nitrat als aus herkömmlichen Anbau.)
- ein halbes Glas Gürkchen (ganz nach Lust und Laune)
- Meerrettich
- Essig und Öl
- Salz

Ja, die Liste ist sehr übersichtlich - auch da ganz mein Geschmack.

Und so geht’s:

Die Rote Bete (die Schreibweise mit nur einem E ist übrigens die „richtigere, weil „Bete“ sich von der lateinischen Form „Beta Vulgaris“ ableitet, wie ich hier nachlesen durfte. Bei uns Bayern heißen die Dinger ohnehin „Rahner”.) aus der Vakuumverpackung holen und in kleine Würfel schneiden. Die Gürkchen hacken oder in Scheiben schneiden und zu der Roten Bete geben.

Für die Salatsoße nun einfach den Gurkensud filtern und über den Bete-Gurken-Mix geben. Mit Öl, Essig und Salz nach Geschmack nachwürzen.

Und jetzt kommt die Geheimzutat: der Meerrettich!

Zirka 2 Zentimeter Meerrettich schälen, in dünne Scheiben schneiden und dann unter den Salat geben. Ziehen lassen, aber auf gar keinen Fall mitessen!

Ziehen lassen heißt übrigens: einige Stunden, am besten über Nacht, dann bekommt der Salat seine leckere Schärfe, die ganz hervorragend zu den leicht süßen Beten passt. Wenn man den Salat mittags essen will, sollte man ihn also nach dem Frühstück „ansetzen”. Ohnehin hält sich der Rote-Bete-Salat abgedeckt im Kühlschrank einige Tage. Und wird dabei immer schärfer.

Besonders lecker finde ich den Salat übrigens zu selbstgemachten Kartoffel-Wedges mit Sourcream.

Wem „lecker” als Nachschnibbel-Grund nicht reicht, dem sei gesagt, dass Rote Bete überaus gesund, weil sehr vitaminreich, ist. Und schön macht sie natürlich auch – plus gute Laune!

Also dann: Guten Appetit!

Susanne Ackstaller am Montag, 06. Mai 2013 um 16:43 Uhr

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Potato Wedges: schnell, leicht und lecker selbermachen!

Manche Dinge sind so einfach, dass man von selbst nicht drauf kommt. (Also, ich zumindest nicht! Bei dir ist es vielleicht anders - dann musst du hier gar nicht erst weiter lesen. Denn was folgt, ist echt super-easy!)

So ging es mir mit „Wedges” oder auch „Farmkartoffeln”, die die Kinder in einem amerikanischen Fast-Food-Lokal (das wir selbstverständlich nur versehentlich bzw. eigentlich nie besuchen) so liebten. So viel Salz, zu viel Fett, dachte ich - und eine Friteuse habe ich ohnehin nicht. Ab und an kaufte ich die Potato Wedges als Gefriergut - aber immer ungern und mit dem Gefühl, keine Kartoffeln, sondern ein stark raffiniertes Produkt mit viel Glutamat zu kaufen.

Dabei geht es auch anders. Gesünder. Fettärmer. Und mit weniger Salz. Aber trotzdem so lecker, dass selbst meine Kinder sie gerne essen. Und das will was heißen!

Alles was du brauchst sind:
- gute Kartoffeln
- gutes Olivenöl
- gutes, grobkörniges Salz (gerne auch mit Kräutern)
- Backpapier
und einen Ofen.

Den heizt du als erstes auf - zirka 200 Grad Ober-/Unterhitze -, damit er auch heiß ist, wenn du in rund 3 Minuten mit dem „Rezept” fertig bist.

Dann wäschst du die Kartoffeln sehr ordentlich, notfalls mit Bürste. Das macht eigentlich schon die meiste Arbeit. Die sauberen Kartoffeln (mit Schale!!) viertelst du oder schneidest sie in großzügige Scheiben und gibst sie in eine Schüssel. Dann Olivenöl dazu (du brauchst nicht viel, die Kartoffeln sollten aber benetzt sein), gibst Salz (je grobkörniger, desto besser!) darüber. Wenn du möchtest auch ein paar italienische Gewürze, Chilipulver oder ähnliches mehr - und dann alles gut mit den Händen vermengen (Kochlöffel geht auch, aber manuell kann man das Öl besser verteilen, finde ich).

So. Das war’s dann auch schon. An „Rezept”.

Jetzt auf’s Backpapier und Backblech. Und dann ab in den Ofen.

Nach 20 Minuten sollten die Kartoffeln gar sein. Vielleicht auch ein paar Minuten mehr. Ich schalte dann noch kurz den Grill zu, damit die Schnittflächen schön kross werden. Übrigens bleiben die Kartoffel sehr lange sehr heiß - man kann sie also gut im abgeschalteten Ofen warmhalten, bis Gäste oder Kinder kommen. Gegessen werden die Potato Wedges bei uns als Beilage oder auch als Hauptgericht mit Sour Cream!

Na dann: Guten Appetit!

Susanne Ackstaller am Mittwoch, 23. Mai 2012 um 16:01 Uhr

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Apfelpfannkuchen. Meine Leicht-und-Fettarm-Version.

Meine Kinder lieben Süßspeisen. Das mag am böhmischen Blut liegen, das (urgroßelterlicherseits) in ihren Adern fließt, denn auch ich mochte die Mittage besonders gerne, an denen ich nach der Schule zu Oma durfte und es Liwanzen oder Stopperle gab, oder Aprikosenknödel mit viel gerösteten Semmelbröseln, Zucker und geschmolzener Butter.

Woher auch immer ihre süße Neigung stammt: Pfannkuchen (neben Apfelstrudel, Griesbrei und Kaiserschmarrn) könnte es bei uns jeden Tag geben. Oder zumindest jeden zweiten. Tut es natürlich nicht, auch wenn meine Kinder rank, schlank und gesund sind. Denn (zu ihrem großen Bedauern) entsprechen Pfannkuchen so gar nicht meiner Vorstellung einer vollwertigen Ernährung. Zucker, Weißmehl und vor allem das viele Fett, das man braucht, damit die Pfannkuchen nicht anbacken (selbst wenn man eine beschichtete Pfanne verwendet!) - puh! Irgendjemand brachte mich dann auf die Idee zu einer leichteren Pfannkuchenvariante, die nicht nur Fett, sondern auch Zeit spart - und ein paar mehr Vitamine hat als die klassische Variante. (Nur Pfannkuchensuppe kann man aus den Resten nicht mehr machen ... aber Reste sind sowieso unwahrscheinlich. ;-))

Neugierig geworden? Hier ist das Rezept:

Zunächst bereitest du einen ganz normalen Pfannkuchenteig aus Mehl, Eiern, Milch, ein wenig Zucker und einer Prise Salz in der üblichen Menge zu. Ich gebe gerne noch ein bisschen Vanillearoma dazu - aber das ist Geschmackssache. Den Teig lässt du zum Andicken ein paar Minuten stehen (dann versinken die Äpfel später nicht so leicht), heizt derweilen den Ofen vor (200 Grad Ober-/Unterhitze), fettest eine Tarte-Form leicht ein, schälst zwei, drei Äpfel und schneidest sie in Schnitzen.

Tja, das war’s dann eigentlich auch schon! Nix mit dutzend Pfannkuchen einzeln in der Pfanne backen und danach in eine Fettwolke gehüllt sein ... Den angedickten Teig gießt du in die gefettete Form, verteilst die Äpfel drauf - und dann ab in den Ofen! Nach rund zwanzig Minuten riecht es in deiner Küche nicht nur lecker, der Pfannkuchen sieht auch lecker aus: aufgegangen und goldbraun. Hmmmmmmm!

Vor dem Essen noch mit reichlich Puderzucker bestäuben - und dann: Guten Appetit!

Zubereitungszeit: 5 Minuten (plus 20 Minuten Backzeit)

 

Susanne Ackstaller am Dienstag, 24. April 2012 um 18:03 Uhr

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Asiatische Suppe: Tom Kha Gai. Lecker!

Es ist kalt derzeit. Klirrend kalt. Frostige minus 5 bis 10 Grad, selbst untertags. Und die Nächte erst!

Ich mag den Winter so. Besonders wenn ich leicht durchgefroren aus der Kälte komme und drinnen ein leckeres Süppchen wartet: Schön heiß. Gut gewürzt. Scharf. Ein wenig exotisch. Und leicht zu kochen. Kurz: Klarer Fall für ein große Portion Tom Ka Gai!

Das Rezept geht so:

Du nimmst eine Dose Kokosmilch (wer es ein wenig „leichter” mag, nimmt die fettarme Variante), gibst sie in einen großen Topf und schüttest noch mal dieselbe Menge Wasser dazu. Dann ein bisschen Trockenbrühe hinein und das Ganze erwärmen. Während die Flüssigkeit heiß wird, schneidest du 300 bis 400 Gramm Putenfleisch (oder auch Hühnchen oder Schwein) in kleine Stücke und gibst sie zur Kokosmilch, sobald diese kocht. Dann die Temperatur zurückdrehen, bis alles leicht vor sich hin siedet. Als nächstes schneidest du Gemüse: Ich habe Champignons, rote Paprika und Karotten genommen. Frühlingszwiebel sind sicher auch sehr lecker. Hinein in den Topf (das Gemüse mit der kürzesten Gardauer zuletzt, schließlich soll alles noch schön knackig und nicht verkocht sein!) - ebenso wie eine Handvoll Reisnudeln und ein oder zwei durchgedrückte Knoblauchzehen. Und dann kommt der Trick: Als Gewürz verwendest du Tom-Kha-Paste aus dem Glas, zirka 4 Teelöffel. Ich habe diese Paste sogar in unserem Provinz-Edeka gekriegt – es sollte also nicht schwer sein, sie zu finden.

Das Original-Rezept empfiehlt dann noch Koriander als Deko oder eine Chilischote. Hatte ich beides nicht im Haus, die Suppe war auch so sehr lecker. Ich hab dann noch ein bisschen mit Chili-Pulver, Tabasco und Zitronengras-Pulver nachgewürzt.

Alles sehr easy, sehr entspannt und sicher auch als Partysuppe in großen Mengen mehr als tauglich!

Guten Appetit!

 

Susanne Ackstaller am Mittwoch, 01. Februar 2012 um 23:40 Uhr

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