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Potato Wedges: schnell, leicht und lecker selbermachen!

Manche Dinge sind so einfach, dass man von selbst nicht drauf kommt. (Also, ich zumindest nicht! Bei dir ist es vielleicht anders - dann musst du hier gar nicht erst weiter lesen. Denn was folgt, ist echt super-easy!)

So ging es mir mit „Wedges” oder auch „Farmkartoffeln”, die die Kinder in einem amerikanischen Fast-Food-Lokal (das wir selbstverständlich nur versehentlich bzw. eigentlich nie besuchen) so liebten. So viel Salz, zu viel Fett, dachte ich - und eine Friteuse habe ich ohnehin nicht. Ab und an kaufte ich die Potato Wedges als Gefriergut - aber immer ungern und mit dem Gefühl, keine Kartoffeln, sondern ein stark raffiniertes Produkt mit viel Glutamat zu kaufen.

Dabei geht es auch anders. Gesünder. Fettärmer. Und mit weniger Salz. Aber trotzdem so lecker, dass selbst meine Kinder sie gerne essen. Und das will was heißen!

Alles was du brauchst sind:
- gute Kartoffeln
- gutes Olivenöl
- gutes, grobkörniges Salz (gerne auch mit Kräutern)
- Backpapier
und einen Ofen.

Den heizt du als erstes auf - zirka 200 Grad Ober-/Unterhitze -, damit er auch heiß ist, wenn du in rund 3 Minuten mit dem „Rezept” fertig bist.

Dann wäschst du die Kartoffeln sehr ordentlich, notfalls mit Bürste. Das macht eigentlich schon die meiste Arbeit. Die sauberen Kartoffeln (mit Schale!!) viertelst du oder schneidest sie in großzügige Scheiben und gibst sie in eine Schüssel. Dann Olivenöl dazu (du brauchst nicht viel, die Kartoffeln sollten aber benetzt sein), gibst Salz (je grobkörniger, desto besser!) darüber. Wenn du möchtest auch ein paar italienische Gewürze, Chilipulver oder ähnliches mehr - und dann alles gut mit den Händen vermengen (Kochlöffel geht auch, aber manuell kann man das Öl besser verteilen, finde ich).

So. Das war’s dann auch schon. An „Rezept”.

Jetzt auf’s Backpapier und Backblech. Und dann ab in den Ofen.

Nach 20 Minuten sollten die Kartoffeln gar sein. Vielleicht auch ein paar Minuten mehr. Ich schalte dann noch kurz den Grill zu, damit die Schnittflächen schön kross werden. Übrigens bleiben die Kartoffel sehr lange sehr heiß - man kann sie also gut im abgeschalteten Ofen warmhalten, bis Gäste oder Kinder kommen. Gegessen werden die Potato Wedges bei uns als Beilage oder auch als Hauptgericht mit Sour Cream!

Na dann: Guten Appetit!

Apfelpfannkuchen. Meine Leicht-und-Fettarm-Version.

Meine Kinder lieben Süßspeisen. Das mag am böhmischen Blut liegen, das (urgroßelterlicherseits) in ihren Adern fließt, denn auch ich mochte die Mittage besonders gerne, an denen ich nach der Schule zu Oma durfte und es Liwanzen oder Stopperle gab, oder Aprikosenknödel mit viel gerösteten Semmelbröseln, Zucker und geschmolzener Butter.

Woher auch immer ihre süße Neigung stammt: Pfannkuchen (neben Apfelstrudel, Griesbrei und Kaiserschmarrn) könnte es bei uns jeden Tag geben. Oder zumindest jeden zweiten. Tut es natürlich nicht, auch wenn meine Kinder rank, schlank und gesund sind. Denn (zu ihrem großen Bedauern) entsprechen Pfannkuchen so gar nicht meiner Vorstellung einer vollwertigen Ernährung. Zucker, Weißmehl und vor allem das viele Fett, das man braucht, damit die Pfannkuchen nicht anbacken (selbst wenn man eine beschichtete Pfanne verwendet!) - puh! Irgendjemand brachte mich dann auf die Idee zu einer leichteren Pfannkuchenvariante, die nicht nur Fett, sondern auch Zeit spart - und ein paar mehr Vitamine hat als die klassische Variante. (Nur Pfannkuchensuppe kann man aus den Resten nicht mehr machen ... aber Reste sind sowieso unwahrscheinlich. ;-))

Neugierig geworden? Hier ist das Rezept:

Zunächst bereitest du einen ganz normalen Pfannkuchenteig aus Mehl, Eiern, Milch, ein wenig Zucker und einer Prise Salz in der üblichen Menge zu. Ich gebe gerne noch ein bisschen Vanillearoma dazu - aber das ist Geschmackssache. Den Teig lässt du zum Andicken ein paar Minuten stehen (dann versinken die Äpfel später nicht so leicht), heizt derweilen den Ofen vor (200 Grad Ober-/Unterhitze), fettest eine Tarte-Form leicht ein, schälst zwei, drei Äpfel und schneidest sie in Schnitzen.

Tja, das war’s dann eigentlich auch schon! Nix mit dutzend Pfannkuchen einzeln in der Pfanne backen und danach in eine Fettwolke gehüllt sein ... Den angedickten Teig gießt du in die gefettete Form, verteilst die Äpfel drauf - und dann ab in den Ofen! Nach rund zwanzig Minuten riecht es in deiner Küche nicht nur lecker, der Pfannkuchen sieht auch lecker aus: aufgegangen und goldbraun. Hmmmmmmm!

Vor dem Essen noch mit reichlich Puderzucker bestäuben - und dann: Guten Appetit!

Zubereitungszeit: 5 Minuten (plus 20 Minuten Backzeit)

 

Susanne Ackstaller am Dienstag, 24. April 2012 um 18:03 Uhr

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