Apfelpfannkuchen. Meine Leicht-und-Fettarm-Version.

Meine Kinder lieben Süßspeisen. Das mag am böhmischen Blut liegen, das (urgroßelterlicherseits) in ihren Adern fließt, denn auch ich mochte die Mittage besonders gerne, an denen ich nach der Schule zu Oma durfte und es Liwanzen oder Stopperle gab, oder Aprikosenknödel mit viel gerösteten Semmelbröseln, Zucker und geschmolzener Butter.

Woher auch immer ihre süße Neigung stammt: Pfannkuchen (neben Apfelstrudel, Griesbrei und Kaiserschmarrn) könnte es bei uns jeden Tag geben. Oder zumindest jeden zweiten. Tut es natürlich nicht, auch wenn meine Kinder rank, schlank und gesund sind. Denn (zu ihrem großen Bedauern) entsprechen Pfannkuchen so gar nicht meiner Vorstellung einer vollwertigen Ernährung. Zucker, Weißmehl und vor allem das viele Fett, das man braucht, damit die Pfannkuchen nicht anbacken (selbst wenn man eine beschichtete Pfanne verwendet!) - puh! Irgendjemand brachte mich dann auf die Idee zu einer leichteren Pfannkuchenvariante, die nicht nur Fett, sondern auch Zeit spart - und ein paar mehr Vitamine hat als die klassische Variante. (Nur Pfannkuchensuppe kann man aus den Resten nicht mehr machen ... aber Reste sind sowieso unwahrscheinlich. ;-))

Neugierig geworden? Hier ist das Rezept:

Zunächst bereitest du einen ganz normalen Pfannkuchenteig aus Mehl, Eiern, Milch, ein wenig Zucker und einer Prise Salz in der üblichen Menge zu. Ich gebe gerne noch ein bisschen Vanillearoma dazu - aber das ist Geschmackssache. Den Teig lässt du zum Andicken ein paar Minuten stehen (dann versinken die Äpfel später nicht so leicht), heizt derweilen den Ofen vor (200 Grad Ober-/Unterhitze), fettest eine Tarte-Form leicht ein, schälst zwei, drei Äpfel und schneidest sie in Schnitzen.

Tja, das war’s dann eigentlich auch schon! Nix mit dutzend Pfannkuchen einzeln in der Pfanne backen und danach in eine Fettwolke gehüllt sein ... Den angedickten Teig gießt du in die gefettete Form, verteilst die Äpfel drauf - und dann ab in den Ofen! Nach rund zwanzig Minuten riecht es in deiner Küche nicht nur lecker, der Pfannkuchen sieht auch lecker aus: aufgegangen und goldbraun. Hmmmmmmm!

Vor dem Essen noch mit reichlich Puderzucker bestäuben - und dann: Guten Appetit!

Zubereitungszeit: 5 Minuten (plus 20 Minuten Backzeit)

 

Susanne Ackstaller am Dienstag, 24. April 2012 um 18:03 Uhr

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Tags: pfannkuchenlightleichtgesunde küchefettarmapfelpfannkuchen

Kommentare

  1. Oh, danke, liebe Susi! Das werde ich gleich mal ausprobieren. Denn ich lieeeeeeeeeeeeeebe Pfannkuchen und esse sie wegen des Fetts so gut wie nie.

    Christa Goede am Dienstag, 24. April 2012 um 18:20 Uhr
  2. Du wirst ihn lieben! :-))

    Susanne Ackstaller am Dienstag, 24. April 2012 um 18:30 Uhr
  3. Die Idee ist so genial wie sie einfach ist. Einfach nur klasse. Muss ich demnächst unbedingt mal ausprobieren. Danke fürs teilen.

    ApfelMuse am Dienstag, 24. April 2012 um 19:07 Uhr
  4. Liebe Susi,
    ich habe das heute probiert und bin total begeistert! Ich mache auch meistens einen großen Bogen um Pfannkuchen, wegen dem Fett und weil sie doch schon arbeitsintensiv(er) sind. Dieses Rezept ist wunderbar, fluffig, lecker. Ich habe den Zucker im Teig vergessen, aber das ganze dann mit Puderzucker wieder ausgeglichen. Auch dem Mann hat’s geschmeckt, auch wenn der ganz gerne mal rummäkelt :-)
    Liebe Grüße aus der Ferne
    Alexa

    Alexa am Montag, 30. April 2012 um 05:36 Uhr
  5. Hi Alexa!

    Freut mich, wenn dieses Simpelsimpel-Rezept geschmeckt hat! :-D

    LG, Susi.

    Susanne Ackstaller am Dienstag, 01. Mai 2012 um 20:31 Uhr
  6. Das KANN doch nur megagesund sein!! Und lecker! Wo ist hier der Knopf zum Ausdrucken? Muss ich unbedingt nachkochen.

    Jutta am Donnerstag, 31. Januar 2013 um 21:15 Uhr

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