Kindersklaverei in der Schokoladenindustrie.

In üblicher Textermanier wollte ich diesem Posting erst einen „fluffigeren” Titel verpassen. Dann wurde mir klar, wie unpassend das hier wäre. Denn es geht um nicht weniger als um eines der schlimmsten Verbrechen überhaupt: um die Versklavung von Kindern. Und das schlimmste ist: Da ist nicht nur eine Handvoll gewissenloser Verbrecher. Nicht nur große Konzerne, die über offensichtliches hinwegsehen! Hier machen alle mit. Jeder von uns. Ich. Und du vermutlich auch. Weil wir Schokolade essen. Und Kakao trinken. Und uns wenig bis keine Gedanken darüber machen, wo und unter welchen Bedingungen sie entsteht. Wer würde hinter diesem süßen Genuss auch so viel Böses, Schmutziges erwarten?

Mich hat diese Dokumentation wachgerüttelt. Sehr! Und auch du solltest sie dir anschauen:

Für mich sind (geliebte) Produkte wie Toblerone, Lindt und Nutella nun leider tabu. Kaufen werde ich nur noch Schokolade aus fairer Produktion. Und hoffen, dass ich nicht die einzige bin, die das tut. Vielleicht ändert sich dann was. Bitte.

 

Susanne Ackstaller am Samstag, 12. Mai 2012 um 16:29 Uhr

Leben | Permalink | Druckversion | 4861 Aufrufe

Tags: schmutzige schokoladekindersklavereikinderarbeit

Kommentare

  1. Ohja, wir können durch unser Konsumverhalten einiges tun! Transfair-Schokolade gibt es z.B. bei Lidl, die Bioladenware ist zwar teuer, sie zu kaufen lohnt sich aber! Schmeckt besser und ist weniger Suchtstoff drin - du löffelst sowas einfach nicht so weg. Die Ökoalternative zu Nute…: Rapunzels Samba ist sauteuer, saulecker und danach schmeckt dir Nute… sowieso nicht mehr!

    SibylleZ am Sonntag, 13. Mai 2012 um 13:15 Uhr
  2. Ha! Samba kenne ich! Das habe ich gekauft, als die Kinder kleiner waren, da war ich noch häufiger in einem Land-Bioladen und die hatten das! War EXTREM lecker und schweinteuer, ja!

    Susanne Ackstaller am Sonntag, 13. Mai 2012 um 15:15 Uhr

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