Beauty-Kalauer

Hatte nicht erst Kerstin Hoffmann kürzlich über Wortneuschöpfungen geschrieben? Ehrlich gesagt: Ihre Bespiele sind nichts gegen die “Kreativität” der Beauty-Branche: So las ich heute im Beipackzettel eines hochpreisigen japanischen Kosmetikherstellers von einem “Aromachologie-Duft” (!!!), bereits gestern begegnete mir die “Nahrologie” für müde Haut im Supermarkt.

Na toll.

Wer mir Schönheit verkaufen will, der muss sich schon ein wenig mehr anstrengen. Er muss Worte nutzen, die klingen, begeistern, faszinieren. Die Schönheit versprechen - und sich nicht lediglich nach Fantasielosigkeit auf der Suche nach Nutzenaussagen anhören.

 

Susanne Ackstaller am Sonntag, 31. August 2008 um 14:36 Uhr

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