Die Welt brennt Und ich

Die Welt brennt
Und ich bin froh, dass ich einiges schon gesehen habe zu Zeiten, als man noch unbefangener reisen konnte.

Den Yemen zum Beispiel, 1996: Ein unglaublich schönes, archaisches Land. Mit mit schwarz verhangenen Frauen, auf Straßen geschächteten Ziegen, Schotterstraßen und Hotels ohne Klo. In Sanaa, der Hauptstadt, fühlt man sich wirklich wie in Tausend und einer Nacht - und um 100 Jahre zurückversetzt.

Oder meine diversen Türkeireisen in den Achtzigern: Mit dem Zug von Istanbul nach Samsun, dann weiter über das Schwarze Meer nach Trabzon. Hinunter zum Ararat, da, wo die Arche Noah strandete, und zum Van-See. Und zum Nemrut-Dagi, mit den gewaltigen Köpfen und Torsi aus Stein. Der tiefste türkische Osten also, wo man sich heute gar nicht mehr hintraut. Oder trauen darf

Schön war’s - schrieb sie leicht wehmütig, und wandte sich wieder dem Jetzt zu.

Susanne Ackstaller am Freitag, 21. November 2003 um 11:12 Uhr

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