Home ... sweet home! Hach,

Home ...
sweet home! Hach, es ist schön, nach Hause zu kommen, daheim zu sein, das Chaos wieder in den eigenen vier Wänden zu verbreiten. Ja doch, natürlich ist es auch schön, auf Besuch zu fahren, besonders wenn es die eigenen Eltern sind: Ankommen, sich bekochen und verwöhnen lassen, ein Mittagsschläfchen halten, wenn Oma und Opa mit den Kleinen spazierengehen, morgens ausschlafen ... *wohligseufz*

Aber dann ist da diese leise, aber dennoch irritierende Melancholie, die mich immer wieder auf’s Neue überfällt, wenn ich in meinem - ähm - Jungmädchenzimmer schlafe und die Lektüre von 6 bis 19, von Hanni und Nanni bis Auf Messers Schneide in den Regalen stehen sehe. An der Wand Bilder aus unbeschwerten Schulzeiten, von ausgelassenen Sommerurlauben und von meiner Zeit in den USA. Das Poster vom Mardi Gras aus New Orleans, die Auszeichnung der Newton Highschool, die Plakette des Chamber of Commerce. Alles schon so lange her ... da muss ich mich immer erst daran erinnern, dass ich erst Mitte Dreissig bin. ;-)

Susanne Ackstaller am Mittwoch, 30. Oktober 2002 um 20:42 Uhr

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