immer noch auf den Moment, an dem mich menschliche Perversion nicht mehr überrascht. Auf den Tag, an dem ich nicht zwischen Kopfschütteln und Tränen die Zeitung lese. Und darauf, dass keine Schandtaten mehr passieren, die die vergangenen noch weiter übertreffen. Irgendwann muss doch mal ein Ende aller nur denkbar möglichen menschlichen Grausamkeiten erreicht sein? Kann es denn immer noch schlimmer, noch furchtbarer werden?
Susanne Ackstaller am Montag, 28. April 2008 um 12:00 PM
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Klares “Ja”.... aber das willst du gar nicht wirklich wissen.
Tja, ich fürchte, wir haben das Ende der menschlichen Grausamkeit noch lange nicht erreicht. Ich habe mich heute geweigert, Nachrichten zu konsumieren. Gestern Abend habe ich nämlich tatsächlich deswegen geheult, ich bin dem heute ausgewichen.
Ja, das verstehe ich. Habe eben diesen Artikel gelesen:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,550833,00.html
Da kullerten auch die Tränen.
Die armen Kinder.
Andererseits: Immerhin sind sie “frei”. Weiß Gott wie viele Kinder auf dieser Welt noch eingekerkert leben?! Ich will das lieber gar nicht wissen, glaube ich.
Ja stimmt. Es gibt Dinge, die ich auch nicht wissen will. Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, sieht man schon genug Elend und Leid.