Noch einer.

Dann war es das aber auch, mit der diesjährigen Geschäftsberichterei: VR Leasing hat ihren Geschäftsbericht veröffentlicht, an dem ich kräftig mitgewirkt habe. Besonders gut gefallen mir das Vorstandsvorwort und das Kapitel „Erfolg verpflichtet” (auf den Seiten 8 bis 11) - diesen beiden Texten hatte meine Lieblingstina auch besonderen „Verve” attestiert. ;-)

Ja, und in solchen Fällen freut es einen natürlich besonders, wenn Kunden, ja Vorstände!, solche Textvorschläge dann auch annehmen und mehr oder weniger 1:1 umsetzen.

Manchmal - Gott sei dank selten! - erlebe ich nämlich auch anderes: Dann nämlich, wenn ich um jeden Doppelpunkt, jeden Gedankenstrich, ja, um jeden Satz ringen muss, der ein wenig mehr ist also nur „Subjekt-Prädikat-Objekt”. Mal neue Stilmittel einsetzen? Ja, warum denn das?? Mal ein bisschen anders schreiben, ein bisschen spannender, lebendiger? Besser nicht, womöglich stört sich jemand dran. Mal was neues ausprobieren? Nö, könnte ja zu Irritationen zu führen.

In solchen Fällen möchte ich dann am liebsten vorschlagen, das Unternehmen möge seine Texte doch lieber ganz allein und ohne mich schreiben. Denn dröge, lahme Geschäftsberichtstexte kann ich nun mal nicht.

Susanne Ackstaller am Mittwoch, 16. April 2008 um 18:03 Uhr

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Kommentare

  1. Oh, ich bin gerührt. Aber ich attestiere auch bei nochmaligem schauen gern wieder dasselbe. :-) Allerdings hätte das Design den Charme schon noch besser untermalen können, ich glaube, das Layout des letzten Jahres fand ich erquicklicher. Und persönlicher dank der Katzen- und Kindergeschichten. ;-)

    Tina am Mittwoch, 16. April 2008 um 18:38 Uhr
  2. Irgendwie fehlt in der Onlineversion auch die Mikrofinanz, die vielgeliebte. ;-)

    Susanne Ackstaller am Mittwoch, 16. April 2008 um 18:41 Uhr
  3. Apropos Finanzkompetenz, diesmal eher Makro- denn Mikropfinanz: Wäre das nicht was für dich, so nebenberuflich?
    http://tinyurl.com/6zp825

    Tina am Mittwoch, 16. April 2008 um 18:41 Uhr
  4. Ach ja, wo bleibt Rumänien?! Ich bin empört.

    Tina am Mittwoch, 16. April 2008 um 18:42 Uhr
  5. na, das habe ich doch schon beim letzten ITT gesagt: Die Alternative zum Texter ist der Hedgefond-Mananger. ;-)

    Susanne Ackstaller am Mittwoch, 16. April 2008 um 18:43 Uhr
  6. Da war ich doch nicht da ... ;-)
    Hm, ne Printversion kann man da irgendwie nicht anfordern.

    Tina am Mittwoch, 16. April 2008 um 18:49 Uhr
  7. Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil: Beim Vorstandsbrief haben die doch noch kräftig umgerührt. Grrrrrrrrrr. Eieiei.

    Susanne Ackstaller am Mittwoch, 16. April 2008 um 18:49 Uhr
  8. Ich hatte nur das Intro nochmal angeschaut und das war doch noch gut ... :-)

    Ist doch schön:

    „Wir können alles - außer dröge.” ;-)

    (Entschuldige den Gedankestrich, der war schon ein wenig zu spannungsgeladen, ich weiß ...)

    Tina am Mittwoch, 16. April 2008 um 19:12 Uhr
  9. Wir können alles - außer dröge. Ist gut. :))
    und der Geschäftsbericht natürlich auch. Wusste ich aber schon vor dem Klick. :)
    Glückwunsch zum weiteren Baby!
    Mir fehlen nur drei Dinge: Die Fragezeichen bei Wieso? Weshalb? Warum? ;)

    Biggi am Mittwoch, 16. April 2008 um 19:24 Uhr
  10. „dröge” ist eindeutig plattdeutsch.

    Michi am Mittwoch, 16. April 2008 um 21:04 Uhr
  11. ah. Vermutlich hatte ich hier deshalb zunächst „tröge” stehen. ;-) Hab’s inzwischen korrigiert.

    Biggi, das war letztes Jahr der Titel. Ich wurde nicht gefragt. ;-)

    Susanne Ackstaller am Mittwoch, 16. April 2008 um 21:15 Uhr
  12. Vielleicht ein Stilmittel, um zu betonen, dass VR Leasing die Antworten gibt statt selbst zu fragen ...?

    Und Michi hat natürlich Recht.
    drö|ge (nordd. für trocken; langweilig)
    Aber er hat ja nu die Drögheit weder erfunden noch für sich gepachtet ... ;-)

    Tina am Mittwoch, 16. April 2008 um 21:59 Uhr
  13. Ich fordere erneut das Grundrecht auf Wahrnehmung für den Doppelpunkt. So.

    Tina, Juristen sind immer dröge. Nochnso.

    Michi am Mittwoch, 16. April 2008 um 22:14 Uhr
  14. Das begründet aber kein Exklusivrecht auf Drögheit. Sonst könntest du ja den Drögtextfreund glatt verklagen.

    Tina am Mittwoch, 16. April 2008 um 22:20 Uhr
  15. Also… ehrlich gesagt ist „drööch” oder „dröög” flachdeutsch für „trocken”. Dor heff ick een lüttes Monopol för.

    Michi am Mittwoch, 16. April 2008 um 22:39 Uhr
  16. ;-))

    Das sagst du doch jetzt nur, damit wir das Gegenteil behaupten.

    Wir durchschauen dich. ;-) (ich glaube, da darf ich auch für Tina sprechen.)

    Susanne Ackstaller am Mittwoch, 16. April 2008 um 22:43 Uhr
  17. Neenee..ehrlich.. wir Norddeutschen gelten als dröge und dann noch Juristen.. da gibt es keinen Widerspruch. Doppelte Trockenheit.:-)

    Michi am Mittwoch, 16. April 2008 um 22:47 Uhr
  18. Stimmt. Jetzt, wo du es erwähnst, merke ich auch, wie langweilig du eigentlich bist. ;-)))))))))))))))

    Susanne Ackstaller am Mittwoch, 16. April 2008 um 22:53 Uhr
  19. Darauf hätte ich jetzt wetten können…

    Michi am Mittwoch, 16. April 2008 um 23:02 Uhr
  20. *gähn*

    Aber Hasi (hier: Michi), Nachhilfe in Plattdeutsch brauche ich hier wirklich selten, so exotisch ist das Wort dröge nu auch nicht, meine Omas haben selbst noch Platt gesprochen und etymologische Wörtberbücher gibt’s hier auch.
    (War das langweilig genug?)

    Tina am Mittwoch, 16. April 2008 um 23:06 Uhr
  21. Auf jeden Fall ist das eine gute Vorlage für einen der nächsten Vorstandsbriefe. ;-) Falls trocken gewünscht ist, zumindest.

    Susanne Ackstaller am Mittwoch, 16. April 2008 um 23:11 Uhr
  22. Pfffff. Deine Omas haben nicht unser Plattdeutsch gesprochen sondern irgendein Pottplatt. So.

    Diskutier erst einmal die Doppelpunktfrage zu Ende, Susi…

    Michi am Mittwoch, 16. April 2008 um 23:28 Uhr
  23. Ich habe Rumänien gefunden, Tina ;-)

    http://tinyurl.com/6hdvr2

    Susanne Ackstaller am Mittwoch, 16. April 2008 um 23:30 Uhr
  24. Du zauberst Michi aus dem Hut, als Geheimwaffe, wenn einer einen wirklich genuin drögen Text braucht? Coole Idee! :-))))

    Pottplatt ...? Ts.

    Tina am Mittwoch, 16. April 2008 um 23:30 Uhr
  25. Der Rumänienlink klingt aber recht… deutsch.. irgendwie..

    Ja. Pottplatt.

    Michi am Mittwoch, 16. April 2008 um 23:32 Uhr
  26. Genau. Wenn ein Vorstand auf Langweile besteht, verweise ich auf Michi ... ;-)))))))))

    Susanne Ackstaller am Mittwoch, 16. April 2008 um 23:32 Uhr
  27. http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2d/Deutsche_Mundarten.gif

    Tina am Mittwoch, 16. April 2008 um 23:33 Uhr
  28. Wie schön, Rumänien ist auch da! :-)))

    Und hier ist Niederdeutsch, vom Pott bis nach Kiel:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2d/Deutsche_Mundarten.gif

    Tina am Mittwoch, 16. April 2008 um 23:36 Uhr
  29. Ich hab aber an mir die ausschließlichen Nutzungsrechte.

    Michi am Mittwoch, 16. April 2008 um 23:37 Uhr
  30. Also Tina, das Blinken auf den Seiten irritiert etwas…

    Michi am Mittwoch, 16. April 2008 um 23:39 Uhr
  31. ... und gilt ja auch nur bis 1950, btw. Und Bayrisch wird bairisch geschrieben, ojemine. Tina, da musst du noch was besseres suchen, fürchte ich.

    Susanne Ackstaller am Mittwoch, 16. April 2008 um 23:47 Uhr
  32. Aha aha.

    bayerisch / bayrisch / bairisch: Das Adjektiv zu Bayern lautet bayerisch oder bayrisch. Die Form mit -e- wird in der Standardsprache und in offiziellen Namen bevorzugt verwendet: eine bayerische Tracht, die bayerische Regierung; der Bayerische Rundfunk, der Bayerische Wald, Bayerisch Eisenstein. In der Sprachwissenschaft wird bairisch mit -i- verwendet, wenn es um die Sprache des Bayern und Österreich umfassenden Dialektraumes geht.
    © Duden - Richtiges und gutes Deutsch, 6. Aufl. Mannheim 2007 [CD-ROM]

    Und bis 1950 reicht völlig, danach gab es weder Volkswanderungen noch hätten meine Omas erst später Platt gelernt ... ;-)

    Tina am Donnerstag, 17. April 2008 um 00:00 Uhr
  33. Also wirklich. Da ist ja halb Nordeuropa niederdeutsch.. sogar Holland und Belgien. Das hat mit unserem Platt nix zu tun.

    Michi am Donnerstag, 17. April 2008 um 12:00 Uhr
  34. Küer nich.

    Tina am Donnerstag, 17. April 2008 um 12:10 Uhr
  35. Jetzt spricht sie auch noch türkisch…:-)

    Michi am Donnerstag, 17. April 2008 um 15:12 Uhr

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