Same procedure Immer genau dann,

Same procedure
Immer genau dann, wenn ich einen relaxten Nachmittag vermute, an dem ich endlich dieses und jenes und überhaupt erledigen kann, endlich mal den Schreibtisch aufräumen, und die Mailbox, den Buchhaltungsordung undsoweiterundsoweiter - dann kommt er:

Der Anruf.

Der Wortlaut ist immer der gleiche: “Frau Ackstaller, wie gut, dass ich Sie erreiche! Wir haben da - ähm - ein kleines Attentat auf Sie vor. Nächste Woche wollen wir ... und da brauchen wir noch ... können Sie das übernehmen?”

Und ich übernehme. Wie immer. Bringe meine Kinder unter und werfe meine Kreativität an. Sitze bis nachts um 23.45 Uhr, trinke dabei Rotwein und schwanke zwischen Ärgern und stolz Sein. Ärgern, dass ich mich - wie immer - habe breit schlagen lassen (anstatt meine Kunde zu einer vorausschauenden Planung und vernünftigen Arbeitszeiten zu erziehen). Stolz sein, dass ich es auf die Reihe bekomme. Dass ich es immer wieder schaffe. Und dass bei mir keine Rezession herrscht, so überhaupt keine. ;-)

Susanne Ackstaller am Donnerstag, 13. Mai 2004 um 23:27 Uhr

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