Texteramok. Keine Satire.

Gestern Abend. 21 Uhr. Panikanruf der Art Direktorin. Sie habe eben folgenden Text in einer Unternehmensbroschüre vorgefunden, die morgen (also heute) früh präsentiert werden solle:

„So dürfte in der Schweizerischen Industrielandschaft das alljährliche und zum Zweck der kulinarischen Masslosigkeit einberufene Kotelette-Essen einmalig sein – Nachahmer waren bei Reaktionsschluss zumindest keine bekannt. Dabei bleibt nicht nur ein grosser Haufen Knochen übrig, sondern immer wieder sehr viele schöne Momente in xxx’s kollektivem Gedächtnis. „

Wir haben’s noch schnell gerichtet, der Texter wurde inzwischen gefeuert. Dennoch frage ich mich wirklich, was beim Formulieren wohl in seinem Kopf vorging. Paranoia? Schizophrenie? Fanatischer Vegetarismus? Musste er als Kind immer Kotelett essen?

Oder waren das vielleicht Sie, Herr Fitz? ;-)

Susanne Ackstaller am Freitag, 28. November 2008 um 16:08 Uhr

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Kommentare

  1. Ich habe sieben Alibis, ich war zur gleichen Zeit an sechs anderen Orten. Und ich beherrsche die ss- und ß-Schreibung. Außerdem würde ich nie xxx`s schreiben, sondern xxxs. Und last but not least bin ich kein Texter, sondern Taubenvergrämer.

    juf am Freitag, 28. November 2008 um 16:40 Uhr
  2. ha, ertappt. Sie sind wirklich kein Texter, denn sonst wüssten Sie, dass es in der Schweiz kein ßßßßßß gibt.

    Diese Banausen.

    Susanne Ackstaller am Freitag, 28. November 2008 um 16:46 Uhr
  3. schweizer texter bin ich noch weniger, stimmt. aber die haben kein ßßßß? Unglaublich. Finde ich jetzt ein bisschen übertrieben neutral, aber von mir aus

    juf am Freitag, 28. November 2008 um 16:51 Uhr
  4. Danke fürs Abnicken, die Schweiz wird sich sicher freuen. :-)

    Susanne Ackstaller am Freitag, 28. November 2008 um 16:53 Uhr
  5. ...gibt es eigentlich Taubenkotlettes?

    elsbesen am Freitag, 28. November 2008 um 19:08 Uhr

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