Wiener Blut.

Nun, Buben wollen ja bekanntlich gerne Feuerwehrmann werden. Oder Lokomotivführer. Vielleicht auch Rennfahrer oder Pilot.

k3 (m) hingegen will Kaffeehausbesitzer werden. Und zwar nicht irgendwann einmal, sondern jetzt. Also: sofort. Und zwar im häuslichen Wohnzimmer. Jawoll. Widerspruch zwecklos.

Die Kaffeemaschine wurde bereits konfisziert und dort aufgebaut. Filter, Kaffeetassen und Milch stehen daneben auf dem Boden. Wasser- und Kaffeeflecken auf dem geölten Holzboden? Ach, was ist das schon, wenn man die unternehmerischen Ziele und die prognostizierte Umsatzrendite sieht?

Bis die Gewerbeanmeldung durch ist, wird der Kaffee auf jeden Fall schon mal an Familienmitglieder und Besucher verkauft. Die Tasse zu 3,50 Euro.

Ich bin mir sicher, aus k3 wird mal ein zweiter Bill Gates. Oder ein Warren Buffet. Oder wenigstens ein Karl Albrecht.

Susanne Ackstaller am Sonntag, 10. Januar 2010 um 21:42 Uhr

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