Sobald es Winter wird - also richtig Winter, so mit viel Eis und Schnee, wie jetzt eben - verwandelt sich mein haushaltshilfengepflegtes Heim in eine Mischung aus Waschküche und Trockenkammer. Überall liegen triefende Handschuhe rum, feuchte Schals, Mützen, von den nassen Schneehosen, Anoraks und Stiefeln will ich gar nicht reden. Einen Teil versuche in der Heizung - so sie funktioniert - schnellzutrocknen, ein anderer Teil lagert auf Heizkörpern, Treffppenstufen oder im Vorraum, gerne aber auch auf dem großen Fußabstreifer zwischen Küche und Terasse. Überall eben, wo Kinder ihr Zeux abfallen lassen, wenn Muttern nicht schnell genug Stopp! ruft.
Oh mein Gott. Winter, Tag 2. Und ich bin jetzt schon genervt. ;-)
Susanne Ackstaller am Donnerstag, 15. November 2007 um 11:36 PM
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Hast aber keine Hunde.
Wenn erstmal H1 und H2 zusätzlich zu den Ks noch die streugesalzten Pfoten nicht abtreten dann knirscht das ganze Haus. Dann steht das Granulat in den Pfützen.
Hm. Was wenn du die Kinder einfach draußen lässt bis sie trocken sind.. also.. ich mein.. naja..
Gut. Geht auch nicht.:-)
Ah, es gibt also noch eine Steigerung! Das beruhigt mich. Gestern hattten wir ein paar Gast-Ks da, da verdoppelte sich der feuchte Kleiderhaufen dann gleich noch mal ...
Ich stell draußen eine Trockenkammer auf, genau.
Oh! Hier hab ich die Hoheit übers Matschreintragen und Verteilen, aber hier ist ja noch gar kein Schnee. Und bei Michal doch auch noch nicht, oder?
Gestern waren wir bei Bekannten, die haben beim Hausbau an einen Raum mit Außentür gedacht, eine Art Schleuse, voll gefließt, mit Waschbecken, Waschmaschine und recht viel Platz - da hat Mama ihre feuchten Kinder immer durchgelotst. Bei der Tochter sorgen aber mittlerweile eigene Kleinkinder für genug überfrierende Nässe im Haus.
“gefliest” wohl eher ... ;-( Aber Susi hat ja auch nen süßen Typo drin mit dem Stufentreffen. :-)
Eine Schmutzschleuse mit Waschbecken? Große Güte! Nie im Himmel wollte ich sowas haben! Das mag praktisch sein, aber doch nicht am Eingang. Wie hässlich.
Nein, bei uns liegt das feuchte Zeugs stilvoll auf Kirschbaum.;-)))))))))
Naaaa, die Schleuse ist ein Hintereingang, nicht hinter der Haustür und nicht hinter der Terrassentür, das ist eine weitere Tür ... :-)
Yep. Kenn ich. Haben andere Freunde auch - nämlich die Freunde, die den kids verbieten das Wohnzimmer zu betreten und wo die Kinderzimmer nur zum Schlafen und zum Hausaufgabenmachen da sind, für sonst aber nix. Gespielt werden darf da nur im Keller.
Auch nicht übel, gell?:-))
Nee Tina, hier ist auch kein Schnee…war angekündigt kam aber nix. In Celle gestern lagen so ein paar Millimeter herum.. aber das war nur geschummelt.:-)
Im Keller spielen?! Oje.
Bei den Bekannten darf definitiv im Wohnzimmer gespielt werden, hab ich nämlich auch schon gemacht. :-)
Die Schleuse ist auch nicht nur Schleuse, sondern auch Vorrats- und Wirtschaftsraum und Abstellkammer. Und zumindest letztere vermisse ich hier schmerzlich.
Aber bis man bei dir ankommt ist man ja schon fast wieder trocken. Na gut. Fast. :-)
Mir geht’s auch weniger um Nässe als darum, Staubsauger und Co. nicht mitten in der Wohnung abstellen zu müssen. Und (auch) deshalb hab ich jetzt ein ganz großes Abstellzimmer, auch doof.
Äh… hust.. “EIN” ganz großes?
Uiuiui.
Ein so definiertes. Du bist gemein.
Ohne Abstellraum erhöht sich die Dichte von abgestellten Dingen je Kubikmeter Raum natürlich immens.
Oje, ich habe erziehungsmäßig komplett versagt, merke ich. Quod erat demonstrandum, sozusagen. ;-)
Nicht nur, dass meine Kinder in ihren Kindernzimmern spielen, sie spielen auch sonst überall - außer im Keller. Da durchsuchen sie höchstens alle Kisten, ob es da nicht doch noch etwas bespielbares gibt. Und zu allem machen sie auch noch im Wohnzimmer Hausaufgaben, zumindest k1! Und dann noch auf dem Boden liegend. Und das trotz Schreibtische in den Kinderzimmern. Auf denen allerdings Spielzeug und Bücher liegen.
Völliges Erziehungsversagen. Ja.
Wieso gemein? Ich schaff sowohl im Büro als auch zu Hause nur Abstellräume. Überall.:-)
Meine machen auch im Wohnzimmer Hausaufgaben. Und wie ich letztens bei einer Suchtpräventionsveranstaltung unserer Schule von einem Psychologen erfuhr… das schwarze Schaf der Familie wohnt.. na.. wo wohl…
...
..
..
im Keller!
Na, und wo ist mein Büro, hmm? :-))
Wer ist denn das schwarze Schaf?
Dass überall Dinge postiert sind, macht euer Haus lange nicht zur Abstellkammer. ;-)
Na ich latürnich. Und wohl tut es das. Ich bin der wandelnde Abstellkammerschaffer.
Also: Inhaltlich verstehe ich ja nun nicht ganz, was Suchtprävention mit schwarzen Schafen in Kellern zu tun hat, gell. ;-)
Aber in der Hansestadt ist die Herangehensweise da sicher eine ganz andere als bei uns in Bayern.
Hihi, wahrscheinlich ist es so - das kann ich hier aus der Mitte mal so mutmaßen. :-)))
Und ich wage auch zu behaupten, dass so manches schwarze Schaf unterm Dach wohnt oder draußen angebunden wird. Was übrigens winteschmutztechnisch sehr praktisch ist.