PS:
Soll ich noch hinzufügen, dass oben im Kamin das Feuer brasselt? Und ich mir gerade ein Glas Zinfandel eingeschenkt habe?
Gut, die 14 Seiten Geschäftsbericht, die heute noch zu lektorieren sind ... stören die Idylle etwas. Zugegeben. ;-)
Susanne Ackstaller am Donnerstag, 18. März 2004 um 21:42 Uhr
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Es ist 20.39 Uhr.
Alle Kinder sind im Bett. Und schlafen.
Ein Wunder?
Susanne Ackstaller am Donnerstag, 18. März 2004 um 21:39 Uhr
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Der Morgen bei den Ackstallers
“Ich will nicht aufstehen!!!”
“Ich will nicht frühstücken!!”
“Ich will nicht in den Kindergarten!!”
“Ich will kein Müsli!!”
“Ich will nicht Zähne putzen!!”
“Ich will kein Unterhemd anziehen!!”
“Ich will nicht eingecremt werden!!”
“Ich will noch weiter spielen!!”
“Ich will keine Jacke!!”
“Ich will keinen Apfel mitnehmen!!”
Na dann: Guten Morgen! ;-)
Susanne Ackstaller am Donnerstag, 18. März 2004 um 09:30 Uhr
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Wieso ich das hier aufschreibe? Ich weiss es nicht.
Vielleicht - weil es mich erleichtert.
Sie war eine wunderschöne Frau. Mit 28 erfährt sÃe bei einer Routineuntersuchung: Sie hat Leukämie. Sie kämpft. Sie gewinnt. Sie besiegt den Krebs. Der Preis ist hoch: Durch die Medikamente bekommt sie Osteoporose und eine Muskelschwächekrankheit. Das Leben ist nicht mehr so wie es war. Aber sie lebt.
Vor drei Wochen wird sie mit Fieber und starken Schmerzen ins Krankenhaus gebracht. Die schreckliche Diagnose: Hochgradige Blutvergiftung. Kurz danach fällt sie ins Koma. Dann komplettes Organversagen. Sie überlebt, ohne Bewusstsein, und muss seitdem beatmet werden. Ihre Beine werden jedoch nicht mehr durchblutet, was sich auch in den folgenden Tagen und Wochen nicht mehr ändert.
Am letzten Freitag wurden ihre beiden Beine amputiert.
Gestern ist sie 33 geworden.
Nachruf: I. ist heute, am 16. März, gestorben.
Susanne Ackstaller am Sonntag, 14. März 2004 um 22:31 Uhr
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Ähm.
Zugegeben - ich bin selten sprachlos. Als Texterin kann ich mir das ohnehin nicht erlauben - und auch so bin ich selten um eine Antwort verlegen. Sagt mein Mann. ;-)
Aber als ich mich gerade eben rein zufällig in der Hauszeitung der IG Metall (ja, richtig gelesen!) zitiert fand - da blieb mir schon kurz die Spucke weg. Ich und die IG Metall! Das ist so wie schwarz und weiß. Wie heiß und kalt. Wie Unternehmerin und das ewig fordernde Relikt aus dem letzten Jahrtausend eben.
Aber vermutlich liest dieses Blatt ohnehin niemand. ;-)
Susanne Ackstaller am Samstag, 13. März 2004 um 13:46 Uhr
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