„Achten Sie darauf, dass beim Autobauen die Räder unten sind!”

Ha! Was Texterkollegin Kerstin Hoffmann hier in ihrem Kommunikationsblog schildert (btw: sehr schickes, neues Design, Kerstin!) - haben wir das nicht schon alle erlebt? Bei xing erlebt? Ich erinnere mich auch mit einem leicht schmunzelnden Schauder an „fachmännische” Diskussionen über Geschäftsberichte und Finanzkommunikation, über Thesen, Entwicklungen, Feststellungen, Meinungen, bei denen Menschen, die keinerlei Ahnung hatten, sehr inbrünstig und voller Überzeugung ihr Nichtwissen referierten. Frei nach dem Motto: Ich habe zwar keine Ahnung, aber Hauptsache, ich spreche darüber.

Besonders ist mir eine Diskussion in Erinnerung geblieben, in der die These aufgestellt wurde, dass sich Geschäftsberichte in Zukunft weg vom reinen Zahlenmeer und Protokoll hin zu einem Imagemedium entwickeln würden. (Achwie?) Dass Usability, Verständlichkeit und Übersichtlichkeit immer wichtiger würden. (Tatsächlich??) Und ob es denn auch Best Practices für Geschäftsberichte geben würde. (Nööö, kein einziges ...) Als wären diese Entwicklungen nicht schon seit langem, seit Jahren im Gange - und das vor dem Hintergrund, dass IR eine doch recht junge Disziplin ist! Aber so aus dem Munde der anwesenden Herren hörte es sich tatsächlich so an, als hätten sie gerade eben den Stein der Weisen der Finanzkommunikation entdeckt!

Nein, ich ärgere mich jetzt nicht. :-)

Susanne Ackstaller am Montag, 20. April 2009 um 18:20 Uhr

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Kommentare

  1. Leider scheint das bei vielen das Geheimnis ihres Erfolges zu sein. Zu viele Blender werden zu spät oder gar nicht erkannt. Nein, ärgern hilft da eh nicht.

    Joerg am Mittwoch, 22. April 2009 um 15:34 Uhr

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