Das Blä.

Immer wieder weine ich unsichtbare Tränen, wenn im Laufe von Annäherungsmaßnahmen und Abstimmungsrunden starke, lebendige Texte immer flacher und nichtsagender werden, bis am Ende eigentlich keinerlei Prägnanz oder gar Kontur übrig bleiben - sondern nur noch ... ein ... ein Blä.

Das Blä ist austauschbar, unspannend und kantenlos. Dafür kann man ein Blä bequem durch alle Hierarchieebenen hindurchmanövrieren, ohne dass sich jemand stößt oder gar eine blutige Nase holt.

Susanne Ackstaller am Donnerstag, 15. Januar 2009 um 22:21 Uhr

Arbeiten | Permalink | Druckversion | 1770 Aufrufe

Nächster Eintrag: Da: Hase!

Vorheriger Eintrag: Chillin’. Oder zumindest fast.