Demokratie ist eine feine Sache.

Wenn da die Wahlen nicht wären. Und das Auszählen wegfallen würde. Lesestifte zuverlässig funktionien, und vor allem die Datensicherung eines ganzen Wahlbezirks. Wenn man dann nicht warten müsste, endlose 7 Stunden auf schlappe 14 Gemeinderatssitze. Das zermürbt und erhöht den Blutalkoholpegel.

Gut, dass nur alle sechs Jahre kommunal gewählt wird.

Susanne Ackstaller am Montag, 03. März 2008 um 22:00 Uhr

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Kommentare

  1. Glückwunsch nochmal, Frau Gemeinderätin! :-)
    Die Selbstauszählungsgeschichte prangere ich ja auch an - dann kommt auch noch Mürbwarterei obendrauf ...

    Ãœbrigens ist doch kalendarisch jetzt Frühling, oder? Den haben wir hier noch nicht gesehen, oder? Ob der wohl grün ist ...? ;-)

    Tina am Dienstag, 04. März 2008 um 15:29 Uhr
  2. Danke! Vom Kreistag gibt es immer noch kein Ergebnis, aber die FW hat nur 17 Sitze und ich bin ja auf Listenplatz 25 ...

    Hier noch mehr Infos zur Gemeinderatswahl:
    http://www.kirchdorf-amper.bayern.de/fileadmin/pdf/kommunalwahl_ergebnis_gr.pdf (falls es dich interessiert, kennst du ja ziemlich wenig Leute davon ;-). Ich muss auch noch dazusagen, dass die CSU-Kandidaten deshalb so relativ viele Stimmen mehr hatten, weil sie - aufgrund in Relation zu uns weniger Kandidaten - auf den vordersten Plätzen 3 Stimmen pro Listenplatz bekamen, während wir nur 2 bekamen. ;-))

    Oh, beginnt das Frühjahr nicht erst am 21.???

    Susi am Dienstag, 04. März 2008 um 16:20 Uhr
  3. Ah ja, interessant. :-) Stimmt, da kenne ich kaum wen.
    3 Stimmen gegenüber 2 Stimmen pro Listenplatz? Das klingt jetzt aber nicht gerecht ... (Altes Lieblingsthema von mir ;-))

    Und Listen sind meistens doof. To-Do-Listen, Nachrücklisten, ... :-(

    Tina am Dienstag, 04. März 2008 um 17:01 Uhr
  4. Nein nein, das ist schon richtig und gerecht: Gewählt werden 14 GRs, man kann maximal 28 aufstellen (pro Gruppierung). Wenn - wie bei uns FW - 14 Kandidaten da sind, bekommt jeder Kandidat 2 „Plätze”, um die Liste voll zu machen. Wenn es weniger Kandidaten gibt, bekommen die ersten in der Regel mehr „Plätze” - und in Folge dann auch mehr Stimmen. Da aber letztendlich ja die Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen pro Liste über die Sitzverteilung entscheidet (und mehr als 28 insgesamt geht ja nicht), ist es mehr ein „optisches” Problem.

    Susi am Dienstag, 04. März 2008 um 18:38 Uhr
  5. Das war aufschlussreich, danke. :-) Da lernt man gleich noch was über Verteilungsgerechtigkeit ...

    Tina am Dienstag, 04. März 2008 um 19:56 Uhr
  6. Also… bei allem Respekt für die Bayern.. aber ihr habt da wirklich ein komisches System… viel zu viele Stimmen für wenig Leute…also wirklich eigenartig das. Hm.

    Michi am Dienstag, 04. März 2008 um 22:06 Uhr
  7. Pffft. Du bist ja nur auf unsere 1 Quadratkilometer große Stimmzettel neidisch ...

    Susi am Mittwoch, 05. März 2008 um 08:43 Uhr
  8. So groß? Da haben sicher wieder irgendwelche Textinen ihre Finger im Spiel.

    Michi am Mittwoch, 05. März 2008 um 19:22 Uhr

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