„Es bricht einem das Herz.”

Allerdings, das dachte ich auch, als ich anfing diesen Spiegel-Artikel zu lesen. Er handelt davon, dass in den USA (als einziges Land der Welt!) bereits Kinder zu einer lebenslangen Haft verurteilt werden können. Ich kam nur bis zur Hälfte des Textes, dann musste ich aufhören, denn ich weiß aus Erfahrung, dass solche Berichte bei mir nicht nur eine Tränenflut auslösen, sondern mich auf Tage verfolgen.

Konkret handelt der Artikel von einem 13-jährigen (schwarzen) Jungen, der vor 20 Jahren in ein Haus einbrach und dabei angeblich (es gab noch zwei weitere Verdächtige) eine alte Frau vergewaltigte. Die Indizien waren strittig (sag ich jetzt mal so völlig unjuristisch). Mittlerweile ist der Junge 33 - und sitzt immer noch. Denn: Hoffnung auf Bewährung gibt es nicht. Und solche Fälle gibt es in den USA über 2.000, 8 davon betreffen Kinder, die bei Internierung (nennt sich das so?) 13 Jahre alt waren. Ich stelle mir das gerade mal an Kindern vor, die ich so kenne - oder an mir selbst. Ein ganzes Leben hinter Gitter!!!

Ja, da bricht es einem wirklich das Herz. So schlimm kann doch kein Verbrechen sein, dass man Kinder ihr Leben lang einsperrt. Ohne Hoffnung auf ... irgendwas!

Arme Kinder, arme Welt. Und du, USA, schäme dich!

Susanne Ackstaller am Mittwoch, 11. Februar 2009 um 22:00 Uhr

Leben | Permalink | Druckversion | 1182 Aufrufe


Kommentare

  1. Das hat ganz einfache Gründe.  Zum Beispiel diesen besonders ekligen hier.

    doppelfish am Mittwoch, 18. Februar 2009 um 09:08 Uhr

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