Es musste so kommen.

k2 ist ja irgendwie leicht aus der (meiner) Art geschlagen. Sie will nämlich mal Hausfrau werden. Tiefenpsychologisch soll mir das sicherlich jede Menge sagen - ich will allerdings lieber nicht zu intensiv darüber nachdenken, sondern mich nur darüber freuen, dass sie wenigstens ihren Plan, Putzfrau zu werden, inzwischen aufgegeben hat („Mama, da verdient man doch so viel Geld!” Äh.).

Nun ja.

Es war ja nun fast logisch, dass sich Hausfrau-in-spe nicht mit der lapidaren Rabenmutter-de-facto-Antwort abspeisen lassen würde, für Weihnachtsplätzchen - wir erinnern uns - wäre es noch ein wenig früh. Denn in mancher Hinsicht wiederum gleicht k2 der km exakt: Sie hat meistens ihre eigenen Vorstellungen.

Auf jeden Fall fand ich mich heute in meiner Küche wieder. Vor mir ein Die-Maus-Plätzchen-Rezeptbuch für Kinder. Neben mir die halbe Kindernachbarschaft, die nun auch schon mal fleißig probekneten wollte. Vor mir Mehl, Butter, Zucker. War ja ein gaaaaaanz einfaches Rezept, gell.

Natürlich endete es im üblichen Fiasko: Eine mehlverklumpte Küche. Brockeliger, nicht formbarer Teig. Ein Ofen, der vorne dunkler bäckt als hinten - also: deutlich dunkler.

Ich glaube nicht, dass wir das Ergebnis am Sonntag dem Sportclub präsentieren werden. k2 will das auch nicht, glaube ich.

Susanne Ackstaller am Donnerstag, 22. November 2007 um 00:10 Uhr

Leben | Permalink | Druckversion | 1377 Aufrufe

Nächster Eintrag: Ein Freitagmorgen.

Vorheriger Eintrag: Graphologiestöckchen


Kommentare

  1. :-)))) Sind sie denn lecker? Unansehnlich ist ja oft trotzdem lecker ...

    Tina am Donnerstag, 22. November 2007 um 10:36 Uhr
  2. Falls sie lecker sind und nur nicht gut aussehen: dicken Zuckerguss drauf, am besten eingefärbt und mit ein paar Streuseln obendrauf.

    Martina am Donnerstag, 22. November 2007 um 10:58 Uhr
  3. Nää, die waren nur bröckelig und klumpig. Ein bröckeliger und klumpiger Plätzchenhaufen. Ohne jede Form. Grmpf.

    Aber sie wurden in meiner Abwesenheit heute dann tatsächlich glasiert und mit Zucker bestreuselt.

    Ohne mich geht die ganze Backerei gleich viel besser. Ich habe einfach ein schlechtes Back-Karma. Genau! ;-)

    Susi am Donnerstag, 22. November 2007 um 19:48 Uhr
  4. Bei mir drängt Kind 3 seit Tagen aufs Backen. Für heute Nachmittag habe ich keine Ausrede mehr.
    Kind 3 ist 12 und männlich und zeigt bisher keine Neigung, Hausmann zu werden (allerdings zeigt er auch keine Neigung für irgendeine andere Karriere). Ihm geht’s auch nicht ums Backen an sich, mehr um den Teig, von dem er möglichst viel verdrücken will.
    Das hat den Vorteil, dass später nicht mehr so viel da ist, was im Ofen verbrennen könnte. *g*

    Ines am Freitag, 23. November 2007 um 13:22 Uhr
  5. Das ist kein dummer Ansatz! k2 will nämlich auch immer den Plätzchenteig roh essen. Ich sollte das fördern, dann bleibt weniger übrig. ;-)))))))))

    Susanne Ackstaller am Freitag, 23. November 2007 um 13:54 Uhr
  6. Plätuchenteig roh nehme ich auch! Aber zuviel davon gibt doch (oder ist das ein Ammenmärchen?) - die auch die Mütter ertragen müssen, nehm ich mal an ...

    Tina am Freitag, 23. November 2007 um 14:29 Uhr
  7. Mütter überleben auch die Folgen übermäßigen Teigkonsums ihrer Sprösslinge, vor allem wenn die dem Windelalter bereits entwachsen sind. ;-)
    Die erste Ladung Plätzchen ist bei uns inzwischen gebacken und sieht nicht ganz misslungen aus.
    Ãœbrigens hat das Kind jetzt Bauchweh. Woher das nur kommt? ;-)))

    Ines am Freitag, 23. November 2007 um 15:55 Uhr
  8. Schau dir den Titel des Blogeintrags an ... ;-)
    Gute Besserung trotzdem.

    Tina am Freitag, 23. November 2007 um 16:05 Uhr
  9. Nur für Dich:

    http://www.elbwellen.de/comments/-weihnachten-rueckt-naeher_0_2_0_C/

    Martina am Samstag, 24. November 2007 um 08:48 Uhr

Name:

E-Mail*:

URL:

CAPTCHA*:

Angaben speichern?

Benachrichtigung bei Folgekommentaren.