Über Kerstin Hoffmanns Blog wurde ich auf diesen interessanten Artikel aufmerksam: Wolf Schneider in der FAZ über Finanzsprache, von der er - wie man liest - nicht all zu viel hält. Bei vielen Aussagen nicke ich in Gedanken ... Vieles predige ich meinen Kunden Jahr für Jahr erneut. Meistens zeigt es Wirkung - doch leider gibt es immer noch Manager und Vorstände, die meinen, ein (Geschäfts-)Bericht muss sich auch genauso anhören ...
Dies alles ist aber nichts im Vergleich zur Sprache im Lifestyle- und Modesegment, hier allerdings weniger in der direkten Konsumentenansprache (aber auch!) als Business to Business. Ich zitiere ein paar besondere Leckereien: “Faux Unis, Minimals, Pfauenauge, invisible Checks - die Dominanz uninaher Bilder bleibt.” Oder: “Formwear braucht Shape.” Oder auch “Casual wird sophisticated.” Das ist jetzt nur mal spontan und ganz auf die Schnelle aus meinen Unterlagen herausgepickt ... und es gibt noch jede Menge mehr.
Mal ehrlich: Wüsste ich nicht, was ich gerade bearbeite, dann wüsste ich nicht, was ich gerade bearbeite. ;-))
Susanne Ackstaller am Donnerstag, 29. Mai 2008 um 11:37 AM
Arbeiten | Permalink | Druckversion | 120 Aufrufe
Nächster Eintrag: Wirtschaftskreislauf, gelebt.
Vorheriger Eintrag: 18 000mal helfen.
Uninähe ist doch immer gut. :-)
Eine gute Freundin hat übrigens in einer Modetrendscoutdingsda-Agentur gearbeitet, falls mal akute Übersetzungsfragen anstehen, könnte ich sie in Lausanne anrufen. Könnte ich sowieso mal wieder. ;-)
Zu Herrn Wolf - das hier hat er schön gesagt:
“Was macht die Sprache der Finanzbranche unverständlich?
Ich kann keinen klaren Willen zur Kommunikation erkennen.”
Lehrer für lesbares Deutsch, das wäre auch ein Job für uns, oder? Also für später mal. :-)
Übrigens hat mich die Freundin gerade zufällig heute angerufen! :-))) Sie sprach auch noch von “abgeräumten” Looks und so, hat mir begeistert den Unterschied zwischen Caban und Dufflecoat erklärt und dass Chinos keine Bundfalten haben.
:-))))