Freiwild?

An der Ampel. Ich warte auf Grün. Neben mir ein älterer, mir völlig unbekannter Mann. Er mustert mich ganz offen von der Seite. „Wie geht es Ihnen?”, will er wissen, und deutet auf meinen Bauch. „Gut”, sage ich, reichlich verdattert.

In der Parfümerie, 20 Schritte weiter. „Safari” soll es sein, einer meiner Lieblingsdüfte. Dazu gäbe es, so die Verkäuferin, auch eine sehr gute Creme, die - auf meinen Bauch deutend - auch hervorragend gegen Schwangerschaftsstreifen sei. Ah ja. Danke.

Im Gemüsegeschäft, fünf Minuten später. „Vitamine sind ja jetzt so wichtig für Sie”, informiert frau mich lächelnd und deutet auf meinen Buch. Achso. Wusste ich noch garnicht.

Nur wenn es um’s Warten in der Schlange geht oder um einen Sitzplatz im Bus - da sieht dann plötzlich keiner mehr hin. ;-)

Susanne Ackstaller am Donnerstag, 10. Juli 2003 um 15:47 Uhr

Leben | Permalink | Druckversion | 990 Aufrufe

Nächster Eintrag: Ähm? ;-)

Vorheriger Eintrag: Spamikette Hasi schreibt mir. Nun,


    Name:

    E-Mail*:

    URL:

    CAPTCHA*:

    Angaben speichern?

    Benachrichtigung bei Folgekommentaren.