Herr K. aus T.

Herr K. aus T. hat Texte geklaut. Und zwar von mir. Nun, das ist nichts wirklich Neues, das ist schon häufiger passiert. In allen Fällen konnte ich eine Unterlassung erwirken, ein paar davon treffe ich in den nächsten Wochen und Monaten vor Gericht. Ja, und am letzten Freitag hat ein Gericht in Lübeck meinen Schadensersatzansprüchen bereits stattgegeben.

Anders als seine „Kollegen”, die das Unrecht zumindest zugaben (natürlich war es immer der Webdesigner, der ohne ihr Wissen undsoweiter ... ;-)), beharrt Herr K. aus T. darauf, nicht von mir abgeschrieben zu haben. Irgendwie erinnert er mich ein wenig an den Suppenkaspar, der aufstampfend wiederholt: „Nein, meine Suppe ess ich nicht ...”. Tja, manchmal muss man die Suppe aber auslöffeln, die man sich eingebrockt hat. Auch Sie, lieber Herr K. aus T., von dem ich fast sicher bin, dass Sie mein Weblog und hoffentlich auch diese Zeilen lesen.

Ja, es ist vermutlich zu viel verlangt, von einem Dieb eine Art Minimal-Ehrenkodex zu erwarten. Das Eingeständnis unrecht gehandelt zu haben. Oder eine Entschuldigung ...

Susanne Ackstaller am Mittwoch, 16. Juli 2008 um 15:09 Uhr

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Kommentare

  1. Ich nehme mal an, eine telepathische Verbindung zu dir, über der deine Texte zu ihm geflossen sind, ist als unwahrscheinlich zu erachten - nach gleicher Wellenlänge sieht’s mir jedenfalls nicht aus. Entbehrt nicht einer gewissen Komik, dieser Habitus und auch nicht diese unglaubliche Rückanschuldigung.

    Tina am Mittwoch, 16. Juli 2008 um 16:34 Uhr
  2. Genau. Eigentlich habe ja ich von ihm abgeschrieben. LOOOL

    Susanne Ackstaller am Mittwoch, 16. Juli 2008 um 18:51 Uhr

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