Herr K. aus T.

Herr K. aus T. hat Texte geklaut. Und zwar von mir. Nun, das ist nichts wirklich Neues, das ist schon häufiger passiert. In allen Fällen konnte ich eine Unterlassung erwirken, ein paar davon treffe ich in den nächsten Wochen und Monaten vor Gericht. Ja, und am letzten Freitag hat ein Gericht in Lübeck meinen Schadensersatzansprüchen bereits stattgegeben.

Anders als seine “Kollegen”, die das Unrecht zumindest zugaben (natürlich war es immer der Webdesigner, der ohne ihr Wissen undsoweiter ... ;-)), beharrt Herr K. aus T. darauf, nicht von mir abgeschrieben zu haben. Irgendwie erinnert er mich ein wenig an den Suppenkaspar, der aufstampfend wiederholt: “Nein, meine Suppe ess ich nicht ...”. Tja, manchmal muss man die Suppe aber auslöffeln, die man sich eingebrockt hat. Auch Sie, lieber Herr K. aus T., von dem ich fast sicher bin, dass Sie mein Weblog und hoffentlich auch diese Zeilen lesen.

Ja, es ist vermutlich zu viel verlangt, von einem Dieb eine Art Minimal-Ehrenkodex zu erwarten. Das Eingeständnis unrecht gehandelt zu haben. Oder eine Entschuldigung ...

Susanne Ackstaller am Mittwoch, 16. Juli 2008 um 15:09 Uhr

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