Ja, ich habe auch einen Facebook-Account. Dort bin ich allerdings selten, weil ich ja meistens schon woanders bin. Und zwischendrin muss ich ja auch mal arbeiten, also das, was ich arbeiten nenne ... ;-)
Facebook auf jeden Fall, so lese ich heute, bietet die Ortung von Freunden via Handy an. Und bei aller Liebe zur digitalen Bohème geht mir das dann doch ein wenig zu weit in Richtung freiwillige Vorratsdatenhaltung. Mein ganzes Leben quasi mit einem Blinklicht zu versehen, jederzeit auffindbar, immer und überall ... das erschreckt mich eher.
Nein - das erschreckt mich ziemlich.
Susanne Ackstaller am Donnerstag, 26. Juni 2008 um 09:25 AM
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Ja, irgendwie wollen sie zur Zeit alle allerzeit wissen, wo wir gerade stecken, Xing, Twitter und wer auch immer.
So lange ich es selbst steuern kann, was ich preisgebe, finde ich das auch völlig okay. Aber Handyortung ... naja.
Twitterst du auch?
Ja, das ist das Entscheidende: Bewusst selber steuern können, was von einem online und öffentlich ist. Und immer wieder dran denken.
Zum Twittern fehlte mir bisher der entscheidende Anstoß (und der Wille das auch verlässlich zu wollen). Mal sehen…
Twittern ist eigentlich nur lustig. Besonders wenn die Menschen “auf der anderen Seite” kennt ... und außerdem twittere ich auch neue Blogpostings.
Ich würde es nicht überbewerten, aber es macht Spaß. Es hat so eine Leichtigkeit, die ich mag.
Also ich wehre mich ja noch standhaft gegen die Einladungen… bislang haben schon 5 Leute verzweifelt versucht, mich darüber zu ziehen.. aber dann komm ich ja bald wirklich zu nix mehr. Und dann gibt es auch noch “wer-kennt-wen” oder sowas und dann ist aber auch bald mal gut oder so und basta sag i.:-)
wo, du’s gerade sagst. “wer kennt wen?” - da wurde ich auch mehrmals eingeladen und habe mich jetzt wegen des drohenden 20. Abi-Jubiläums auch eher lustlos mal angemeldet. Finde dort aber bisher nur Menschen, die ich noch nie in einem anderen Netzwerk gesehen habe. Ist das das Network für Nicht-Webworker? Für Offline-Menschen? Kann mich nicht recht erwärmen. Und orten lass will ich mich auch nicht. Auch, wenn ich schon getwittert habe, dass ich gerade auf dem Ergogerät schwitze:-))...
“Wer-kennt-wen?” - das kenne ich gar nicht!!! Nie gehört. Unglaublich. Mag mich die Netzwelt nicht? ;-))))))))))))
Du musst auch nicht alles kennen. Der Sinn dieses Dingsdas hat sich mir nicht erschlossen… daher nutze ich es auch nicht. Ist wohl so eine Art myspace für Deutsche. Oder so.
Ehrlich gesagt, ich mag twittern (und das, was Susi “Leichtigkeit” nennt) auch sehr. Nur stellt sich mir _tatsächlich_ dieser Tage die Frage: Wie bringe ich mich dazu, trotz all der interessanten Dinge und dem Drang nach Leichtigkeit noch diszipliniert zu arbeiten, wenn es nötig ist? Vielleicht hat jemand von Euch einen guten Link zum Thema Selbstdisziplin oder Selbstbeherrschung. Ich selbst kann gleich schon einen beisteuern, den ich klasse fand: Das “Antiverpeil-Howto für NERDs” von Susanne Schmidt:
http://www.christoph-moder.de/ich/antiverpeilhowto.html
Vielleicht geht es ja irgendjemandem auch so wie mir? Ich hoffe noch, das sei nur eine vorübergehende Phase. (Twittern und bloggen ist am Anfang einfach so neu und interessant.) Schaunmer mal.
Ja, genau das ist der Haken an all diesen schönen Web 2.0-Dingen, dass sich damit unheimlich viel Zeit vertrödeln lässt. Da ich alleine selbständig arbeite, ist der Austausch im Netz für mich auch so etwas wie der Tratsch über den Schreibtisch hinweg und ganz nebenbei ergibt sich auch manch interessanter Input für den Job. Aber letzten Endes fehlt dann diese Zeit dann doch am Zeitkonto für die richtige Arbeit. Und Twitter stelle ich mir da als richtigen Zeitfresser-Turbo vor.