Wird Fernsehen eigentlich immer schlechter? Geht das denn überhaupt noch?
Ich bin ja ein Wenig-bis-gar-nicht-Gucker. Das hat sich im Lauf der letzten Jahre mehr so ergeben, als dass es willentlich gesteuert gewesen wäre. Aber heute, heute wäre es mal wieder soweit gewesen - wenn das Programm nur annähernd mitgespielt hätte. Aber nein: Auf den Öffentlich-Rechtlichen präsentierten sich Talkshows (Mindestlöhne? Bulimie? Die üblichen Verdächtigen. Ich habe nicht lange geguckt ...), auf den nächsten Sendern wahlweise amerikanische Low-Budget-Produktionen oder Dokusoaps (“Als ich letzthin neun Stangen Zigaretten aus Polen schmuggelte ...”). Besonders apart war eine Sendung zur Integralrechnung (sic!) im Rahmen des IT-Grundstudiums (sic!) im BR. Andererseits - warum auch nicht? Um 22.30 Uhr ist man bekanntermaßen für sowas besonders aufnahmefähig. Schließlich blieb ich an einer Dokumentation zum Sputnik hängen. Das war zumindest annähernd interessant.
Oweia. Armes Deutschland.
Susanne Ackstaller am Mittwoch, 03. Oktober 2007 um 01:05 Uhr
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wenn man nur noch in Zulassungvoraussetzungen und -folgepflichten denkt. Dann nämlich verpasst man die wirklich wichtigen Zulassungen.
Susanne Ackstaller am Montag, 01. Oktober 2007 um 14:52 Uhr
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Ich habe es noch nie verstanden, warum die halbe Welt jedes Jahr wieder zu diesem überdimensionalen Megakirmes zusammenströmt, um sich dort gemeinsam und auf (oder unter?) Tischen grölend zu besaufen. Aber meinetwegen und bitte schön. Wem so was gefällt. Mir wurscht.
Weniger bis gar nicht wurscht ist es mir allerdings, wenn ich 75 Minuten in einem oktoberfestdurchseuchten Zug verbringen darf, voll von Flaschen, Müll und Dreck. Und Horden von offensichtlich schon Vorab-Besoffenen, die einen mit bierglänzenden Augen taxieren. Und Mädels, die sich samt Pseudodirndl zur Schaustellen. Neben mir zwei betrunkene Amis mit Bierflaschen vor sich auf dem Klapptisch, schräg vorne ein paar Tschechen, die wohl den aktuellen Wiesnhit singen. Hinter mir eine Gruppe von Spaniern in Lederhosen (!) und Sepperlhut.
Ist das die Vorstellung, die man in der Welt dort draußen von uns Bayern hat? Na prima.
Susanne Ackstaller am Sonntag, 30. September 2007 um 11:32 Uhr
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Derselbe Zug. Dieselbe Stadt. Dasselbe Hotel. Auch das Zimmer scheint mir identisch, mit derselben Minibar ohne Rotwein, dafür zwei Pils, mit demselben lahmenden, un-end-lich langsamen WLAN, derselben grauen Sicht nach draußen. An der Rezeption begrüßte man mich bereits mit meinem Namen: Ich würde ja nun schon seit so langer Zeit immer wieder kommen ...
Susanne Ackstaller am Freitag, 28. September 2007 um 22:42 Uhr
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Heute rief mich eine Agentur an. Man habe da so einen Kunden. Aus Fernost. Für den habe man kürzlich einen Finanzbericht erstellt. Und das wäre dermaßen chaotischfurchtbaranstrengend gelaufen - ob ich eventuell Interesse hätte, diesen Kunden zu übernehmen?! Gegebenfalls hätten sie auch noch zwei weitere Kunden aus Fernost abzugeben. Und Russen, ja, die auch noch. Ob ich wohl entsprechende LustZeitRessourcen hätte?
Gott sei dank stellt sich dann heraus, dass ich nur auf Deutsch schreiben kann.
Glück gehabt. ;-)
Susanne Ackstaller am Donnerstag, 27. September 2007 um 00:20 Uhr
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