Erklärungsversuch (eines Mannes - natürlich *g*):
Achneee. So einfach ist das auch wieder nicht. ;-)
Susanne Ackstaller am Mittwoch, 06. November 2002 um 09:07 Uhr
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Themenwechsel!
Im Hexenwald
Auch ohne die passende Einstimmung vom letzten Donnerstagabend wäre mir heute gruselig zumute geworden ... Ich weiss nicht, welcher Teufel mich ritt, mich bei beginnender Dämmerung samt Kinderschar noch in den nahegelegenen Staatsforst zu begeben. Dort - so heisst es - stand vor gut hundert Jahren ein kleiner Weiler, von dem jetzt allerdings nur noch eine Kapelle samt Friedhof steht.
Die Kinder waren begeistert. Wir ganz allein - und um uns herum der schaurig-schöne, tiefe Wald mit Feen, Kobolden und Zwergen, die sich allesamt unter dem Moos und hinter den Bäumen versteckten. Wir kraxelten munter über knorrige Baumstämme und wild überwucherte ehemalige Bombenkrater - die Bäume tief verhangen, feuchte Luft, Nebelschwaden.
Nach zwanzig Minuten erreichten wir den alten Friedhof mit den Schmiede-eisernen Grabkreuzen. Familiengräber. Ich las die Inschriften: Alle waren schon vor mehr als hundert Jahren bestattet worden. Die Kapellentür war leicht geöffnet. Modrige Luft schlug uns entgegen. Von der Weite hörte man die Autos vorbei brausen, ansonsten Stille. Totenstille.
Mich packte plötzlich die Panik, und ich packte meine Kinder. Mit Eva auf den Schultern und Simon an der Hand rannte ich - diesmal auf dem befestigten Weg - zurück zum Parkplatz. Dort stand das Auto. Wir waren die Letzten.
Immerhin: Wir hatten uns Auto wiedergefunden. ;-)
Susanne Ackstaller am Dienstag, 05. November 2002 um 22:47 Uhr
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Tja ...
Heute wurde mir erstmals persönlich bewusst: Das Web ist schlecht. Verlogen. Gemein. Ein Abfallhaufen. Die Müllhalde menschlicher Gefühle. Und all das auf diese schrecklich indirekte Art und Weise. Hier kann man relativ unbemerkt all diejenige Bösartigkeiten tun, die man sich irl nie trauen würde. Hach, es ist ja so einfach, eMail-Adressen zu fälschen und dann Dinge in die Welt zu setzen ... Und das virtuelle Gegenüber ist zwar so nah, aber - wie praktisch - dann doch so fern. Und es ist so abstrakt, auf bits und bytes reduziert. Gefühle? Achwo ... die gibt es dóch nicht digitalisiert. Von emoticons mal abgesehen.
Auf jeden Fall: lession learned. Das, was mir seit Jahren prophezeit wird, ist eingetreten.
Susanne Ackstaller am Dienstag, 05. November 2002 um 21:53 Uhr
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Oh Gottle ...
Ping-Spammer, Spam-Pinger, Ping-Verweigerer, Comment-Pinger, Comment-Nicht-Pinger - wen interessieren denn solche Diskussionen? Höchstens Menschen, die viel zu viel Zeit mit ihrem Blog verbringen ... Gibt es eigentlich schon blogaholics? Hat darüber schon jemand ein Buch geschrieben, einen Artikel, einen Blog-Eintrag oder wenigstens einen Kommentar? *g*
Ich sage dazu nur: Es pinge doch einfach jeder wie er mag und kann. :-)
Susanne Ackstaller am Dienstag, 05. November 2002 um 12:29 Uhr
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Man glaubt es nicht.
Aber die nigeria connection gibt es bereits seit 1988! Zunächst per Fax und Brief, jetzt via eMail. Angeblich werden “nur” 30.000 eMails pro Woche verschickt. Das kann ich nicht glauben, denn mir schreibt Prinzessin xxx, Minister yyy und der Königssohn von zzz fast täglich.
Kleine Anekdote am Rande: Eine münsterländische Gemeinde hat einem Sozialhilfeempfänger 147.000 Euro überwiesen, damit er die auf einem nigerianischen Konto angeblich geparkte Summe von 34 Millionen Dollar in Empfang nehmen konnte. Der Sozialhilfeempfänger verschwand mit dem Geld (den 147.000 Euro *g*) im afrikanischen Dschungel, und die Gemeinde hat jetzt eine Anklage wegen Veruntreuung am Hals. Tstststst ... (Quelle: Die Welt)
Susanne Ackstaller am Dienstag, 05. November 2002 um 11:31 Uhr
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