Leben


700.000.000.000 Dollar.

“Wisst ihr, in den letzten Jahre habe ich ziemlich viel Kohle gemacht und richtig abgesahnt. Hatte ein gutes Leben, ein sehr gutes sogar. Männer. Autos. Häuser. Alles vom Feinsten. Vorsorge wie die kleinen Leute? Nö. Ich doch nicht.

Tja, die letzten Deals gingen ziemlich daneben, gelinde gesagt. Das Geld ist futsch und ich bin pleite. Jetzt wollte ich mal kurz in die Runde fragen, ob mir jemand mit ein paar Milliarden aushelfen könnte. Damit ich wieder auf die Beine und elegant aus der Sache rauskomme.

Weil sonst zieh ich euch nämlich in meinen Sog. Ätsch.”

Susanne Ackstaller am Mittwoch, 01. Oktober 2008 um 16:01 Uhr

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Heute beginnen Kaschmirzeiten.

Draußen ist es Herbst geworden, richtig Herbst. Mit tiefen, dunklen Wolken. Ein wenig Regen. Und einem kühlen Wind, der die gelben Blätter verwirbelt. Im Wäldchen hinterm Haus rauschen die Bäume, ein Käuzchen schreit ...

Ich werde es nie verstehen, warum der Herbst so wenig geliebt wird. Warum er Menschen depressiv macht und schlecht gelaunt. Es gibt doch fast nichts schöneres, als winddurchweht ins Warme zu kommen, den Kamin anzumachen und “Wuthering Heights” zu hören.

Seufz.

Susanne Ackstaller am Mittwoch, 01. Oktober 2008 um 08:02 Uhr

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Jetzt wird’s ernst.

Bei Aldi heute der erste Glühwein, im Laden nebendran der Playmobil-Adventskalender (sogar in zwei Variante).

Und ich habe immer noch kein Weihnachtsgeschenk. Wenn das mal alles gut geht.

Susanne Ackstaller am Montag, 29. September 2008 um 21:15 Uhr

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Berlinessa in New York :-)

Katja Bartholmess aka Berlinessa kenne ich, seitdem sie sich (zugegenermaßen als ziemlicher Freelance-Frischling) hier mit der fast schon legendären Frage einführte: “Okay, das mit der Mehrwertsteuer habe ich jetzt kapiert. Aber was nur hat es mit der Umsatzsteuer auf sich?” ;-))) Bild im BlogKein Wunder also, dass sie sich bald möglichst dem deutschen Steuersystem entzog und mittlerweile als ziiiiiiemlich erfolgreicher Copywriter von New York City aus agiert. Von hier aus schreibt sie auch ihr Blog - und als leidenschaftlicher Leser musste ich ihr einfach ein paar Fragen stellen:

SA: Warum bloggst du und seit wann?  

KB: Es hatte etwas damit zu tun, dass ich davon besessen bin, die ganze Zeit an Orten dieser Erde zu wohnen, die nicht mein Heimatland sind. Vor 6 Jahren, als ich noch nicht wusste, was ein Blog ist, habe ich deswegen eine Art Online-Reisetagebuch begonnen. Dort habe ich in feinster Web-1.0-Manier meine Erlebnisse festgehalten. Irgendwann kam dann die Kunde vom Blog auch bei mir an (also ein „early Adopter“ bin ich nicht).  Und als ich mich vor über zwei Jahren nach New York aufgemacht habe, hatte ich plötzlich einen Grund für’s Bloggen: denn all meine Lieben sollten ein Fenster zu meinem Leben in New York bekommen.

 

weiter ...

Susanne Ackstaller am Montag, 29. September 2008 um 07:42 Uhr

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Das bayrische Erdbeben.

A. und ich hatten gewettet: Er auf 46 Prozent, ich hatte die CSU immerhin noch bei 48 Prozent gesehen, und auch das mit leisem Bangen. Denn beim Wähler weiß man nie - und die schlechten Prognosen hatten mir eher Angst gemacht als die Zuversicht geschürt.

Dass es dann doch soweit bergab gehen würde - ich glaube, dass hat kein einziger Bayer gedacht. Niemand, selbst die größten Optimisten nicht. Und es hat gezeigt, dass nicht nur ich den bayrischen Größenwahn satt habe. So satt. Ja, ich muss ehrlich sagen: Ich bin wirklich stolz auf meine Landsleute, denn so richtig hatte ich ihnen diesen Mut und so viel Konsequenz nicht zugetraut.

Ein guter Tag für dieses schöne Land. Definitiv.

Susanne Ackstaller am Sonntag, 28. September 2008 um 20:56 Uhr

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