Leben


The Twitter-Song.

oder: Ich twittere, also bin ich.

(achja, via twitter, logo)

Susanne Ackstaller am Freitag, 19. September 2008 um 13:12 Uhr

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Wenn’s für Mensa nicht reicht

dann kann man vielleicht wenigstens hier punkten: der Farb-IQ-Test.

Zur Not, quasi.

(via Berlinessa)

 

Susanne Ackstaller am Mittwoch, 17. September 2008 um 23:53 Uhr

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Große Tage.

Ich erinnere mich noch sehr gut (und mit Grausen) an diese harten Tage im letzten Juni: Als Montessori-Schüler musste k1 den Probeunterricht für bayrische Gymnasien machen - eine Art “Mini-Abitur” für Viertklässler, drei Tage mit schriftlichen und mündlichen Prüfungen. Ein furchtbarer Stress für die Kinder. Und auch mir selbst war, als würde man mich durch eine Mühle drehen ...

Doch dann die erlösende Nachricht: Bestanden! Sogar mit guten Noten! Ein Fels fiel von unseren Herzen, ein riesiger.

Heute dann die Einschulung am Gymnasium. Eine große, ja riesige Stadtschule mit allein sieben (!!) neuen fünften Klassen. Und das, wenn man von einer putzelig kleinen Land-Montessori-Grundschule kommt. ;-) Jetzt heißt es sich jeden Morgen in den überfüllten Bus pressen, sich dann im Schullabyrinth zurecht finden, sich stündlich auf neue Lehrer einstellen. Nachmittagsunterricht. Und vermutlich: lernen, lernen, lernen. ;-)

Mein liebes Kind, ich wünsch dir alles alles Gute für die nächsten Jahre: Durchhaltevermögen. Mut. Gute Nerven. Und vor allem: Möge dir dein Wissensdurst nicht abhanden kommen. :-)

Susanne Ackstaller am Dienstag, 16. September 2008 um 10:35 Uhr

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Tusch! Und zwar gleich doppelt.

Heute vor sechs Jahren ging es los mit der Bloggerei - und hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Tja, und zur Feier des Tages schenk ich dem Textblog eine Interviewserie. Nein, nicht die üblichen Frontfrauen und -männer des WWW, von denen man allenthalben liest, sondern eher die Net-Normalos wie du und ich, die auch viel spannendes über das Web-Leben zu sagen hätten - die aber nur nie jemand fragt. Oder zumindest seltener.
Bild im Blog
Wer anderes könne meine erste Interviewpartnerin sein als Carola Heine aka Melody? Sie hat “mein” Internet geprägt wie keine andere. Melody gehörte Ende der 90er zu meinen allerersten Web-Bekannten. Schon damals schrieb sie ihr Web-Diary auf www.moving-target.de (“Weblogs” kannte man damals noch nicht) - das hat mich unglaublich fasziniert und ich habe mich auf jeden neuen Eintrag gefreut. Sie war damals diejenige, die mich zum Bloggen animiert hat. Seitdem hat sie viele meiner Webseiten “gebaut” - more to come! ;-)

 

 

Ich habe ihr ein paar Fragen rund um ihr persönliches Internet gestellt - und sie hat geantwortet. Teilweise ganz anders als ich es erwartet hätte. Aber eigentlich war auch das zu erwarten gewesen. ;-)

SA: Liebe Melody, du bist ja schon sehr lange im Web - auch in den “frühen” Formen - unterwegs. Wenn du mal so zurückblickst: Gibt es ein Web-Ereignis, das herausragt - positiv oder negativ -, das du nie vergessen wirst?

CH: Eines, das unter allen anderen weit herausragt? Da könnte ich mich gar nicht entscheiden. Bisher hat jede Zeitspanne vom 9600-Baud-Modemzugang bis zum Highspeed-Internet im Flieger ihre Höhepunkte - und jede bringt auch ein paar wichtige Lektionen mit, an die ich mich sicher immer erinnern werde. Auf keine Erfahrung möchte ich verzichten.

Aber wenn ich mich unbedingt festlegen muss :-)

Langfristig hat sich die Erstellung einer eigenen Website als sehr einschneidend erwiesen: Da sich auf meine online gestellten Texte hin mehrere Verlage meldeten, die sich meine Mitarbeit als Autorin wünschten, verlagerte ich nach und nach einen Teil meiner beruflichen Tätigkeiten aufs Schreiben. Über meine wachsende Web-Landschaft wurden Kunden (und andere) herangespült, die ähnlichen technischen Bedarf hatten … und durch die privaten und ehrenamtlichen Projekte lernte ich nicht nur immer wieder sehr vieles, sondern traf später auch meinen Mann.
Man könnte also sagen: Die Entscheidung, für meinen in 1997 bei Econ erschienenen ersten kleinen Roman eine eigene Internetseite zu erstellen, ist das gesuchte einschneidende Ereignis.

SA: Was bedeutet das Internet für dich? Und was ist es nicht?

CH: Das Internet ist für mich Spaß, ein Stück Heimat, Vernetzung, Arbeitsplatz, Spielwiese und Fortbildungsumgebung und täglich die schnellste Möglichkeit, zu kommunizieren und sowohl an Waren als auch an Informationen zu kommen. Es ist aber kein Ersatz für Hautkontakt/Zärtlichkeit, Treffen mit Freunden, gutes Selbstwert- und Körpergefühl, Bewegung, Lebensqualität in den kleinen Dingen des Alltags und Sex.

weiter ...

Susanne Ackstaller am Montag, 15. September 2008 um 01:36 Uhr

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Oh. Ein Wochenende.

Das hätte sich ruhig auch um drei bis vier Tage nach hinten verlegen können, bis es besser passt. Dann hätte ich es toll gefunden, Wochenende zu haben: Meine Hugo-Boss-Tasche in speee-e-e-e ein weiteres Mal zu besuchen. Oder die von Bree. Alternativ wäre ich auf dem Balkon gesessen, um Capuccino in der Sonne zu trinken (erzählte ich schon, dass wir unsere Pavoni zum Reparieren brachten und wir jetzt für eine Runde Entkalken 34 Euro zahlen, plus Fahrtkosten? Nein? - Ist vermutlich auch besser so.), oder im Biergarten um ... vielleicht die Jacobsmuscheln zu essen, die waren immer so lecker.

Aber es hat sich nicht verschoben, und so bearbeite ich mit Hingabe anspruchsvolle Texte. Und zwar ziemliche viele und lange.

Gott sei dank regnet es. Ein Trost.

 

Susanne Ackstaller am Samstag, 13. September 2008 um 08:50 Uhr

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