06 / 2006


Garten

Schon oft wollte ich über ihn schreiben, unseren Garten. Nie habe ich es getan, weil ich dachte, ich werde ihm doch nicht gerecht. Weil er so schön ist. Weil er so gut riecht. Weil er so anders ist, als viele andere Gärten, die ich kenne: Lebendig. Geheimnisvoll. Verwegen. Alt. Und neu. Ein klein wenig wie ein Märchenwald, in dem man nie weiß, was es noch zu entdecken gibt.

Hätte man mich vor ein paar Jahren gefragt, hätte ich mich nie als Gartenliebhaberin charakterisiert. Ich bin selbst überrascht, wie sehr ich mich das Wachsen und Gedeihen unser Blumen und Pflanzen freut - die Rosen, die sich eben öffnen. Der Rhododendron unter der alten Eiche. Die Kastanie, die Ahornbäume, die Hainbuchen ...

Er ist ein echtes Geschenk. Ein wunderschönes.

Susanne Ackstaller am Dienstag, 13. Juni 2006 um 00:49 Uhr

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Daheim

Die Woche war anstrengend: Frankfurt, Köln, Aachen. Flughäfen, Bahnhöfe, Hotelzimmer. Und immer wieder packen. Auspacken. Einpacken. Auspacken. Einpacken. In Restaurants essen, oder bei der nächsten Imbissbude. Oder das Sneakers aus der Minibar.

Gestern bin ich spätabends nach Hause gekommen. S. war noch wach und mühte sich sichtlich ab, meinen schweren Aktenkoffer ins Haus zu schleppen. Als ich heute morgen über den Frühstückstisch hinweg in unsere Eiche blickte, da war ich einfach nur unendlich froh: Endlich daheim.

Susanne Ackstaller am Donnerstag, 08. Juni 2006 um 20:41 Uhr

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