10 / 2009


Katz und Maus. Und Schreibtischchaos.

Susanne Ackstaller am Donnerstag, 29. Oktober 2009 um 10:42 Uhr

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Mittwochssammelsurium, kurzgebloggt.

k3 zeigt Babykatzi die Welt: „Und das ist ein Computer.”

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Grauer Himmel. Die Sonne hat von gestern wohl Muskelkater.

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18 Jahre schon? Für mich hieß es nie anders.

Susanne Ackstaller am Mittwoch, 21. Oktober 2009 um 13:36 Uhr

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Herta, die Schöpfungshöhe und ich.

Samstagvormittag im Buchladen. Gleich neben dem Eingang ein ganzer Stapel „Atemschaukel”. Darauf ein dicker, fetter Aufkleber: „Nobelpreis für Literatur 2009”.

Natürlich greife ich danach. Lese den Text auf der Umschlagseite:

„Ich setzte mich an den Tisch und wartete auf Mitternacht. Und Mitternacht kam, aber die Patrouille hatte Verspätung. Drei Stunden mussten vergehen, das hielt man fast nicht aus. Dann waren sie da. Die Mutter hielt mir den Mantel mit dem schwarzen Samtbündchen. Ich schlüpfte hinein. Sie weinte. ich zog die grünen Handschuhe an. Auf dem Holzgang, genau dort, wo die Gasuhr ist, sagte die Großmutter: ICH WEISS DU KOMMST WIEDER.”

Eine so starke, prägnante Sprache. Klar und einfach. So klar und einfach, dass ihr deutsche Richter vermutlich die Schöpfungshöhe absprechen würden.

Beim nächsten Mal mache ich die Probe aufs Exempel. ;-)

Susanne Ackstaller am Montag, 19. Oktober 2009 um 12:30 Uhr

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Tags: schöpfungshöhenobelpreisherta müller

„Don’t let the bastards bring you down.“

Nun, was ist schon gerecht in dieser Welt? Da kommt es wohl auf ein bisschen Textergerechtigkeit mehr oder weniger auch nicht mehr an ...

Ja, ich habe gekämpft. Und ich habe nicht gewonnen. Und das schlimme ist ja: Nicht nur ich habe nicht gewonnen, sondern ebenso die vielen vielen anderen Texter, deren Werke im Netz stehen oder in anderen Publikationen zu lesen sind, und deren Arbeit erneut zu einem Selbstbedienungsbuffet wurde, an denen man sich nach Ansicht von deutschen Richtern ruhig gütlich tun darf.

Ist ja nur Text!

Was sind schon die vielen Stunden, die man auf ihn verwendet hat, auf das Schreiben, Löschen, Neu-Schreiben, auf das Nachspüren, Überlegen, Verzweifeln - und die Herzklopfen, das Glücksgefühl, wenn er dann dort steht: der optimale Text.

Nein, das ist nichts schöpferisches, das ist ... nur Handwerk, nur Gebrauchstext, das kann jeder, der in der Schule schreiben gelernt hat.

Ich verstehe.

Susanne Ackstaller am Dienstag, 13. Oktober 2009 um 17:54 Uhr

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Mitmachen! :-)

Der Freitagstexter! Ruhm und Ehre und so ... ;-)

Susanne Ackstaller am Freitag, 09. Oktober 2009 um 23:28 Uhr

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Tags: moving targetfreitagstexter
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