und gestern ist das Geschenk angekommen. Heute wurde es ausgepackt und jetzt steht sie hier auf meinem Schreibtisch, meine Happy Box mit “77 Karten für ein glückliches Leben”. Letzteres führe ich ja eigentlich schon (zumindest nach meinen Maßstäben, und welche anderen sollte ich anlegen), aber ich war einfach neugierig, was darin steckt. Besonders nachdem in den letzten Wochen sieben Personen diese Box über meinen Amazon-Partnerlink bestellt hatten und es wohl keiner zurück geschickt hat, wollte ich selbst mal gucken.
Tja, was soll ich sagen: Sie gefällt mir. 77 Mottokarten, die man sich bewusst raussuchen kann (nicht zufällig ziehen, wie ich ursprünglich dachte). Immer nach Stimmung und Tagesverfassung.
Finde ich gut.
Susanne Ackstaller am Sonntag, 06. November 2005 um 22:33 Uhr
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Warum das jemand bei Google genau in dieser Wortkombination sucht ... das finde ich schon gerade zu gespenstisch.
Hm. Nein, ich wundere mich da jetzt nicht weiter darüber ...
Susanne Ackstaller am Freitag, 04. November 2005 um 15:33 Uhr
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“Was koche ich morgen?”
Schnell soll es gehen, und so unkompliziert sein, dass man nebenher noch Geschichten vorlesen oder Legoautos bauen kann, ohne das alles anbrennt. Gesund soll es auch sein, aber gut schmecken. Nicht nur mir, sondern den Kindern (sonst wäre es ja einfach). Und aus einfachen Zutaten, denn ich will vorher nicht noch einkaufen gehen müssen.
Die Eierlegendewollmilchsau also. Zum Essen.
Susanne Ackstaller am Donnerstag, 03. November 2005 um 23:21 Uhr
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Guten Tag,
heute erhielt ich Ihren neuesten Newsletter zum Thema „Happy End“.
Als Fachfrau für Unternehmenskommunikation muss ich sagen: Einen noch unpassenderen, ja geschmackloseren Namen hätten Sie für Ihr Produkt rund um Patienten- und Organspendeverfügungen, Tod und Testament nun wirklich nicht wählen können. Verstehen Sie mich nicht falsch – das Produkt ist sicherlich sehr sinnvoll. Aber Ihr Marketing ist, mit Verlaub, völlig daneben. Im Kollegenkreis waren wir uns einig: Wie können Sie ein solches Produkt “Happy End” nennen – das ist ja gerade zu grotesk und mehr als zynisch, wenn ich an schwere Krankheiten oder Organspende denke.
Und “Happy End” als Geschenkidee – ich bitte Sie: Soll ich das meiner Oma unter den Weihnachtsbaum legen? Halten Sie das für ein Geschenk, das Freude macht?
Liebes Team von xxx, bitte engagieren demnächst einen Profi, wenn es um die Namensentwicklung, Kommunikation und Vermarktung Ihrer Produkte geht – sonst gibt es, fürchte ich, ein “unhappy end” vom Feinsten.
Internette Grüße - Susanne Ackstaller.
Susanne Ackstaller am Samstag, 22. Oktober 2005 um 00:34 Uhr
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“Mit “Happy End” erhalten Sie eine Art Leitfaden für alle Angelegenheiten, die in Sachen “schwerster Krankheit, Tod und Erbschaft” auf Sie zukommen können und wie Sie diese ganz nach Ihren Wünschen steuern können.”
“Happy End” - na, das ist ja ein ganz geschmackvoller Produktname, wenn es um - Zitat aus dem Unternehmens-Newsletter - “Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Organspendeverfügung” geht.
Und weiter unten dann:
“Neu gibt es “Happy End” jetzt auch als Geschenkidee mit 2 harmonisierenden DVDs zur Auswahl:
1. Musik und Bilder für tiefe Entspannung
Weiche Gitarrenklänge und sanfte Orchesteruntermalung.
[ ... ]
2. Kaminfeuer Impressionen und entspannende Musik
Gönnen Sie sich zwischendurch mal etwas Zeit zum Relaxen. Kaum etwas ist so entspannend wie das Beobachten lodernder Flammen über glühendem Holz. Wandeln Sie Ihren Fernseher in einen behaglichen Kamin um und lassen Sie die Seele beim wohligen Knistern des Feuers und stimmungsvoller Musik baumeln.”
Ich bin immer noch sprachlos. Un-glaub-lich.
Susanne Ackstaller am Freitag, 21. Oktober 2005 um 19:15 Uhr
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