Leben


Immer das gleiche

Kaum will ich Urlaub machen, haben Kunden tausend spannende Anfragen und Aufträge für mich. Natürlich alle genau in den zwei Urlaubswochen und garantiert ist auch das Unternehmen dabei, für das ich immer schon mal schreiben wollte. Selbstverständlich erkranken die Kinder in der Nachbarschaft an hochansteckenden Krankheiten wie Scharlach oder Windpocken, damit nichts sicher ist und wir vorsichtshalber schon mal die Reiserücktrittsversicherungspolice suchen. Und natürlich haben wir hier tollstes Blauer-Himmel-ohne-Wolken-Wetter, damit es an der See dann durchwegs regnet.

Jetzt fehlt nur noch der übliche Beinbruch, dann ist alles wie immer.

Susanne Ackstaller am Montag, 28. Juli 2008 um 19:09 Uhr

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Von Manolos und Manhattan.

(nein, ich kann auf diesen Schuhen nicht laufen. Und ich würde noch nicht mal wollen.)

Ja, ich bin parteiisch. Denn diese Serie war meine einzige wirklich große Fernsehliebe, mein einziges regelmäßiges Date mit dem Fernseher. Schrecklich nur, dass auch Gemeinderatssitzungen immer am Dienstag stattfinden mussten, und leider nie vor 21.15 Uhr enden wollten. Was habe ich geflucht ... Niemand hat mehr unter dem Ende dieser Legende gelitten, niemand fand Mr. Big toller, niemand hat die Folgen häufiger gesehen als ich. Ja, es wurde sogar ein DVD-Recorder aus China zollfrei importiert, denn Staffel 6 war als VHS nicht mehr zu haben.

Kurz: Ich war Kirchdorfs Carrie. Nein, ich bin es.

Heute dann endlichendlichendlich the movie. Wo bitte hatte ich gelesen, dass diesem Film die Story fehlt? Alles Neider, Nichtswisser, Nörgler, die diesem Film seinen Ruhm versagen wollen. Ich fand ihn wunderbar genial, und noch nicht mal völlig belanglos. Sondern fabelhaft newyorkisch, zumindest so sehr, wie sich eine Kirchdorfer Bayerin New York vorstellt und erträumt. Und voll von all diesen weiblichen Leichtigkeiten, die zumindest mein Alter Ego sind.

Mein Fazit: Hoffentlich gibt es bald eine Fortsetzung. (Oder zumindest den Film auf DVD)

Susanne Ackstaller am Donnerstag, 24. Juli 2008 um 00:12 Uhr

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;-))))))))))))))

Kaum lasse ich mal die vielen Smileys weg, werde ich nur noch missverstanden: Hier zum Beispiel, und hier auch. Denn selbstverständlich werde ich auch weiterhin alle Marketingstöckchen ignorieren. Und keinesfalls werde ich mein Blog professionalisieren, das haben andere schon vor mir getan und das Ergebnis liest man hier. Alles Unsinn also und vergebliche Liebesmüh, Bloggen wird völlig überbewertet und überhaupt. Meine Rede.

Ebenso müssen mir Rolladenkommentarspammer (sic!!) nicht bestätigen, dass ich keine Rabenmutter bin. Das ist wirklich nicht nötig. Ohnehin gehört das zu meiner Positionierung, an der ich viele Jahre gefeilt habe: Rabenmutter + Kuchenanbrennerin + Landpomeranze + Schreiberin = Susi. Also. Keine Zweifel an meinem Rabenmutterdasein, bitte.

Susanne Ackstaller am Dienstag, 22. Juli 2008 um 15:28 Uhr

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Gerankt: Die dümmste Frage des Tages.

Pfannkuchenbackenderweise lausche ich dem Radio. Ein Reporter berichtet via Live-Schaltung von der Heimkehr der drei am Ararat entführten bayrischen Bergsteiger. Beim Empfang am Münchner Flughafen ist selbstverständlich die gesamte Politprominenz versammelt - für was haben wir in Bayern Wahlkampf. Der Moderator im Studio fragt schließlich: “Wie haben denn die Angehörigen auf die Heimkehr reagiert?”

Wie bitte??

Was für eine Antwort erwartet er denn - etwa “Schade, dass mein Mann wieder da ist - ich hatte mir inzwischen einen jungen Lover genommen.” oder “Och, den hätten die Entführer ruhig behalten können. Endlich musste ich mich nicht ums Haushaltsgeld streiten.” oder “Eigentlich waren die drei Wochen ohne Sportschau auch sehr nett.”

Wo bitte kann ich für mehr Qualität im Journalismus unterschreiben?

Susanne Ackstaller am Montag, 21. Juli 2008 um 19:50 Uhr

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Gestern. Ein Sonntag.

Während Herr Taubenvergrämer seine Außerirdischen auf die Verwandlung Berlins in Castrop-Rauxel trainierte, war ich ganztägig mit dem olympischen Handballnachwuchs beschäftigt.

Spannende Sache, das: Trinkflasche reichen. Eisbeutel auflegen und Plästerchen aufkleben. Für Steaksemmeln und Pommes anstehen. Zwischendrin den talentierten Nachwuchs beklatschen. Mein Rabenmutterdasein gegen die Supermütter verteidigen. Und einen Sonnenbrand habe ich auch noch gekriegt.

Wenn das mal kein gelungener Sonntag war.

Susanne Ackstaller am Montag, 21. Juli 2008 um 11:40 Uhr

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